Kleinformat

Kaum größer als ein PDA: Ultra Mobile PCs im Überblick

Oqo und Sony kommen mit XP- und Vista-Geräten

Ultra Mobile PCs sind immer weiter auf dem Vormarsch. Die Geräte sind auch durchaus reizvoll. Sie sind kaum größer als ein PDA, arbeiten aber zumindest teilweise mit den gleichen Betriebssystemen, die man auch von "großen PCs" kennt und bieten daher nahezu den gleichen Funktionsumfang wie ein Notebook oder Desktop-PC. Für hochwertige Modelle gibt es - ähnlich wie für viele Notebooks - auch Docking-Stations. Damit können sie stationär auch als echter PC-Ersatz genutzt werden.

Ganz neu ist die Idee eines Computers im Mini-Format nicht. Kleine Notebooks gab es schon vor einigen Jahren. Inzwischen sind die Sub-Notebooks nochmals kleiner und auch bezahlbar geworden. Schon für unter 2 000 Euro bekommt man heut zu Tage sehr gute Geräte, Einsteigermodelle in dieser Klasse kosten nur noch wenig über 1 000 Euro . Wem der Sub-Notebook immer noch zu groß ist, für den könnte ein Ultra Mobile PC eine interessante Alternative sein. Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas waren in der vergangenen Woche gleich mehrere Geräte dieser Art zu sehen.

Oqo Model 02 mit langer Lieferzeit

Das Oqo Model 02 hat lange Lieferzeiten Über einen dieser Mini-Computer, das Oqo Model 02, haben wir bereits berichtet. Das Gerät ist handtaschengroß, unter 500 Gramm leicht und kommt in drei verschiedenen Versionen auf den Markt. Die günstigste Variante kostet 1 499 US-Dollar, das sind umgerechnet etwa 1 150 Euro. Ausgestattet ist der Handheld mit einem 1,2-GHz-Prozessor und Windows XP in der Home-Version. 30 GB Festplatten-Kapazität stehen zur Verfügung. Außerdem sind 512 MB DDR2 SDRAM an Bord.

Drahtlose Verbindungen sind über WLAN (802.11 a/b/g) und Bluetooth möglich. Als optionalen Zusatz kann man in USA auch eine integrierte Datenkarte für das Hochgeschwindigkeitsdatennetz von Sprint kaufen, welches aber nicht dem deutschen UMTS entspricht. Darüber kann das Gerät auch mit dem Internet verbunden werden.

1 699 Dollar oder 1 300 Euro muss man für das kleinere Modell mit 1,5-GHz-Prozessor investieren. Dieses hat dann schon Windows XP Professional an Bord. Außerdem stehen 60 GB Festplattenspeicher und 512 MB DDR2 SDRAM zur Verfügung. Auch dieses Modell hat WLAN und Bluetooth mit an Bord.

Das von den Leistungsmerkmalen her beste Gerät kostet 1 849 Dollar (1 420 Euro). Vorteil gegenüber dem Modell für 1 699 Dollar ist ein SDRAM-Speicher von 1 GB. Ansonsten sind die Eigenschaften der beiden Geräte identisch. Die Geräte können künftig auch mit dem Windows-Vista-Betriebssystem betrieben werden.

In den USA haben die Oqo-PCs derzeit Lieferzeiten von etwa zwölf Wochen. Die Nachfrage ist enorm und der Hersteller rechnet damit, dass Kunden demnächst unter Umständen sogar noch länger auf ihren Klein-Computer warten müssen. Der Oqo soll auch auf den europäischen Markt kommen. Allerdings steht hierfür noch kein Termin fest.

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