billiger

Erstes Smartphone mit Windows Mobile 5.0 für unter 200 Euro

AMOI E72 kommt mit Chipsatz von Texas Instruments aus China

Wie bereits heute morgen gemeldet setzt Microsoft auf eine neue Ära in der Telekommunikationswelt. Das US-Softwareunternehmen nennt diese Telco 2.0. Schon im Frühjahr auf dem 3GSM-Weltkongress in Barcelona kündigte Microsoft die Zusammenarbeit mit Texas Instruments, US-amerikanischer Produzent von Computerchips, und dem chinesischen Hersteller AMOI [Link entfernt] an. Heute trägt diese Zusammenarbeit erste Früchte.

Im Rahmen der ITU Telecom World kündigte AMOI zusammen mit Texas Instruments und Microsoft das erste Smartphone mit dem Betriebssystem Windows Mobile 5.0 an, das ohne Subventionen unter 250 US-Dollar oder umgerechnet weniger als 190 Euro kosten wird. Das AMOI E72 soll im Januar 2007 zunächst in China auf den Markt kommen, eine Lieferung nach Europa und in die USA ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.

AMOI bietet beinahe für jeden Ausstattungswunsch das passende Gerät

Das E72 sowie weitere bereits geplante Geräte werden dann jeden gewünschten Formfaktor, egal ob Candy-Bar, Klapphandy, mit oder ohne QWERTZ-Tastatur oder Touchscreen abdecken. Allen gemeinsam wird das Betriebssystem Windows Mobile 5.0 sein, so dass der Kunde Push-E-Mail und Internetfunktionen ebenso nutzen kann wie die gewohnten Kalender-, Organizer- und Synchronisationsprogramme.

Neben den bekannten Business-Funktionen verfügen die Geräte auch über eine 2-Megapixel-Digitalkamera, mit der sich Stand- als auch bewegte Bilder aufzeichnen lassen. Ein eingebauter Windows Mediaplayer in der Version 10 kann zum Abspielen von Musik und Videos genutzt werden. Über Bluetooth lassen sich auch Stereo-Kopfhörer drahtlos anschließen.

Das AMOI E72 und wohl auch die weiteren AMOI-Smartphones verwenden zur Datenübertragung den Beschleuniger EDGE in GSM/GPRS-Netzwerken. Die AMOI-Handys basieren dabei auf einem Single-Kern-Chipsatz von Texas Instruments, der die gewünschten Multimediafunktionen nicht nur kostengünstig bereitstellen kann, sondern zudem auch äußerst batterieschonend arbeiten soll.