Funk

Siemens: Gigasets mit Bluetooth-Unterstützung

Geräte ermöglichen Adressdatenabgleich und Headsetnutzung via Funk
Von Ralf Trautmann

Siemens erweitert jetzt die Reihe seiner Gigaset-DECT-Telefone um zwei Modelle, die sich durch ihre Bluetooth-Funktionalität auszeichnen: So erlaubt das SL560 die schnurlose Übertragung von Handy-Adressdaten in das Outlook-kompatible Adressbuch, das zu jedem der maximal 250 Einträge drei Nummern, E-Mail-Adresse und Geburtstag speichern kann. Die Telefonbucheinträge können zudem mit speziellen Klingeltönen oder Bildern versehen werden, die sich vom PC ebenfalls kabellos übertragen lassen. Auch die Nutzung von Bluetooth-Headsets für freies Sprechen ist möglich, alternativ können kabelgebundene Headsets über die SLIM-Lumberg-Buchse, die auch bei den Benq-Siemens-Handys verwendet wird, angeschlossen werden.

Das Siemens Gigaset SL565 Die ansonsten baugleiche Variante SL565 ist zudem mit einem integrierten digitalen Anrufbeantworter ausgestattet, der eine Aufzeichnungszeit von 35 Minuten bietet. Darüber hinaus sind die beiden DECT-Modelle mit den von Gigasets gewohnten Merkmalen wie SMS-Nutzung, Freisprechen, Vibrationsalarm und Sprachwahl ausgestattet. Die Steuerung erfolgt über ein 128 mal 160 Pixel großes Display mit 65 000 Farben. Wer sich zusätzlich den M34-USB-Adapter des Herstellers zulegt, kann über die Gigasets auch per VoIP telefonieren. An einer Basisstation können insgesamt bis zu sechs Mobilteile verwendet werden.

Die neuen Modelle unterstützen auch die Home-Control-Technologie, über die verschiedene Haushaltgeräte vom DECT-Telefon zentral gesteuert werden können. Voraussetzung ist selbstverständlich, dass diese auch mit einem speziellen Modul ausgestattet sind, das die Technik unterstützt.

Die Gigasets sollen ab November erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für das SL560 liegt bei 129,95 Euro, für das SL565 bei 149,95 Euro. Weitere Mobilteile mit der Bezeichnung SL56 sollen jeweils 129,95 Euro kosten.