Vermarktungsstart

Arcors Twintel ab heute erhältlich

Außerdem: Flatrate für Gespräche zu Vodafone ab heute buchbar
Von Thorsten Neuhetzki /

Ab heute vermarktet die Eschborner Telefongesellschaft Arcor ihr Dualphone mit dem Namen Twintel. Bereits Anfang September hatte Arcor die Einführung dieses Produktes, mit dem der Kunde sowohl per VoIP als auch per Mobilfunk telefonieren kann, angekündigt. Seitdem sprach das Unternehmen ausschließlich ausgewählte Bestandskunden an. Nun können auch alle anderen Kunden sowie Arcor-Neukunden das Twintel bestellen. Wieviel dieses Gerät kostet, ist dabei abhängig davon, ob der künftige Twintel-Nutzer bereits Arcor-Kunde ist und welches Paket er bei dem Festnetzbetreiber bucht.

Bestandskunden von Arcor zahlen für das Twintel vom italienischen Hersteller Pirelli einmalig 129 Euro. Damit können sie dann ihren Sprachtarif zu Hause auch per WLAN und VoIP nutzen. Zusätzlich gibt es eine weitere Festnetzrufnummer, unter der das Twintel erreichbar ist. Genutzt werden kann das Twintel von Arcor-Bestandskunden mit jeder beliebigen SIM-Karte.

Arcor-Neukunden zahlen für das Twintel je nach Paket 0 oder 99 Euro. Kostenlos bekommen sie das Endgerät, wenn sie sich bei Abschluss des Vertrags neben einem Anschluss mit DSL- und Sprachflatrate auch für einen Mobilfunkvertrag von Vodafone entscheiden, durch den monatliche Kosten von mindestens 4,95 Euro plus 5 Euro Mindestumsatz entstehen. Gebucht werden können die Tarife basic, 50, 100 und 200.

Twintel: Dualmode für VoIP über WLAN und Mobilfunk über GSM

Hier gibt es das Twintel von Arcor: www.twintel.de Das Twintel von Arcor vereint die Nutzung von Festnetz und Mobilfunk in einem Gerät. Technisch gesehen bedeutet dies: Das Twintel ist ein Dualmodegerät für Internet-Telefonie über WLAN und für Mobilfunkgespräche in klassischen GSM-Netzen. Dabei werden die Frequenzbereiche rund um 900, 1 000 und 1 900 MHz unterstützt. Zuhause und unterwegs an frei zugänglichen Hotspots telefoniert man via VoIP zu Festnetzkonditionen, bestensfalls mit einer Flatrate also ohne Minutenentgelte, und ist über eine eigene Festnetznummer auch günstig erreichbar. Liegt einmal kein Hotspot in erreichbarer Nähe funkt das Telefon als klassisches Handy und es gelten die Preise der eingelegten Mobilfunk-SIM-Karte.

Das Twintel verfügt über ein Display mit 65 536 Farben und eine VGA-Kamera. Weiter werden alle klassischen Funktionen eines Handys unterstützt: SMS, MMS, E-Mail sowie Telefonbuch. Weitere Funktionen wie EDGE, UMTS, Office-Software oder ein umfangreiches Spielepaket oder ein MP3-Player sind aber nicht an Bord. Anrufe können mit 25 polyphonen Klingeltönen signalisiert werden. Arcor gibt die Akkukapazität des Twintels mit bis zu vier Stunden Sprechzeit und einer Stand-by-Zeit von bis zu 180 Stunden an.

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