Schluss

web.de stellt Com.Win ein

Andere Freemail-Dienste wie VoIP sind nicht betroffen
Von Thorsten Neuhetzki
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Zum 23. November stellt web.de seinen vor einigen Jahren mit Stolz präsentieren Dienst Com.Win ein. Das teilte das Unternehmen in einer E-Mail an seine Kunden mit. Bis zur Abschaltung sei der Leistungsumfang des Dienstes uneingeschränkt nutzbar, hieß es weiter.

Mit Com.Win konnten die Kunden über eine Onlineapplikation Telefonkonferenzen führen, Kontakte direkt ansteuern, Präsentationen ausführen und vieles mehr über die plattformunabhängige Lösung realisieren. Nach Angaben einer web.de-Sprecherin hängt die Einstellung von Com.Win mit der Ausrichtung von web.de auf den Massenmarkt zusammen. Zwar sei Com.Win mit seiner im Hintergrund sehr komplexen Struktur ein interessantes Produkt gewesen, habe aber den Massenmarkt nciht angesprochen. Was nun mit der Technologie geschieht, ließ die Sprecherin offen. Denkbar ist aber, dass nach der Übernahme von web.de durch United Internet und die Neugründung der ComBots AG die Lizenzen künftig durch diese genutzt werden. Eine andere Möglichkeit wären auch der anderweitige Verkauf.

Andere Dienste von web.de wie etwa der VoIP-Dienst oder die Fax-Funktionalität sind von der Com.Win-Einstellung ausdrücklich nicht betroffen. Und auch eventuell vorhandene WebCents, die web.de-eigene Währung, verfallen nicht.

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