Vorgestellt

T-Com Dualphone: Details zu T-One-Tarifen

Auch Festnetz-Variante und CombiCard sind im Sortiment
Von Thorsten Neuhetzki

Heimlich, still und leise hat die Deutsche Telekom das auf der CeBIT im März angekündigte Dualphone mit dem Namen T-One eingeführt. Kunden können sich das Telefon, das entweder per WLAN sowie per GSM funkt, bestellen und die dazugehörigen Tarife buchen. Dabei sind die Konditionen der verfügbaren Angebote, wie bereits vermutet, enttäuschend.

Grundsätzlich kann sich der Kunde zunächst entscheiden, ob er seine Telefonate zu Hause per Festnetzleitung oder per DSL führen möchte. Hierfür gibt es unterschiedliche Telefone und unterschiedliche Tarifvarianten. Konzipiert ist das T-One für die Nutzung per DSL und WLAN, für die Kunden die kein DSL oder nur DSL light bekommen, hat die T-Com aber nun offenbar auch eine Festnetzlösung ins Sortiment aufgenommen. Zu Hause kann der Kunde dann zu Festnetzkonditionen telefonieren, unterwegs zu den Konditionen des gewählten T-One-Tarifes.

Für die Nutzung der WLAN-DSL-Variante setzt die Telekom einen DSL-2000-Anschluss voraus. Zudem muss der Kunde einen T-Online-DSL-Tarif sowie die T-Online DSL Telefonie gebucht haben. Optional kann er hier dann eine Sprachflatrate für 9,95 Euro aufbuchen oder die DSL- und Telefonie-Flatrate als Doppelflatrate für 9,95 Euro buchen. Macht er dieses nicht, telefoniert er zu den T-Online-VoIP-by-Call-Konditionen.

Buchung von WLAN-Option obligatorisch

Unterwegs kann er ebenfalls per WLAN telefonieren, findet er einen der 7 500 Hotspots der Telekom-Gruppe. Die Nutzung hier hat jedoch einen Haken: Sie kostet monatlich 4,95 Euro und gilt laut Tarifinformation als fester Bestandteil des T-One-Vertrages mit DSL-Telefonie. Immerhin: Die ersten sechs Monate der Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr sind grundgebührfrei. Außerdem ist hier offenbar eine Nachbesserung in Sicht. In der Leistungsbeschreibung heißt es wörtlich: "T-Com wird gegebenenfalls alle HotSpot Call Kunden über Produktverbesserungen informieren." Möglich, dass der monatliche Grundpreis dann wegfällt. Oder aber, dass die Kunden zu diesem Grundpreis auch per WLAN surfen können. Das ist nämlich im Grundpreis nicht inklusive.

Ist weder der heimische, noch ein Telekom-Hotspot in Reichweite, so telefoniert der Kunde per GSM-Netz. Hierzu muss er einen speziellen T-One-Tarif buchen. Dabei kann er sich für die Varianten One Talk 25, One Talk 50, One Talk 100 oder One Talk 200 entscheiden. Die Tarife beinhalten die namensgebende Zahl an Gesprächsminuten für alle innerdeutschen Netze und kosten je nach Variante 10, 19, 28 oder 38 Euro monatlich. Abgesehen von der 25-Minuten-Variante liegen die Mobilfunkpreise somit auf dem Niveau der Relax-Tarife von T-Mobile.

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