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T-Mobile bietet HSDPA-Update für Modemkarten

Neue Firmware kann von der Netzbetreiber-Homepage heruntergeladen werden

Ende September letzten Jahres war T-Mobile der erste deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber, der den Verkauf einer HSDPA-vorbereiteten Laptop-Modemkarte angekündigt hatte. Nun ermöglicht die Mobilfunk-Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom ihren Kunden als erstes deutsches Unternehmen die Nutzung des UMTS-Turbos.

Ab sofort kann ein Firmware-Upgrade für die T-Mobile DSL Card 1800 von der Homepage des Netzbetreibers heruntergeladen werden. Aktuell ist die Version 3.12. Die Datei ist 5,12 MB groß und wird zunächst auf dem Notebook abgespeichert. Nach einem Doppelklick auf die Installationsdatei wird die Modemkarte im PCMCIA-Slot des Computers gesucht. Anschließend beginnt der Installationsvorgang.

Sobald die neue Firmware aufgespielt ist, steht neben GPRS und UMTS auch die Nutzung des HSDPA-Datendienstes zur Verfügung. Zur CeBIT hat T-Mobile den kommerziellen Start von HSDPA angekündigt. Derzeit ist allerdings noch nicht bekannt, in welchen Städten der mobile Breitband-Internetzugang zunächst zur Verfügung steht.

Karte mit Vertrag ab 1 Euro erhältlich

Die T-Mobile DSL Card 1800, die nach dem Firmware-Upgrade die HSDPA-Nutzung mit einer Performance von bis zu 1,8 MBit/s ermöglicht, wird mit Vertrag inzwischen zu Preisen ab 1 Euro angeboten. Noch im März soll das neue Modell web'n'walk Card 1800 WLAN auf den Markt kommen, das neben GPRS und UMTS auch die WLAN-Nutzung ermöglicht. Auch bei dieser Karte sind im HSDPA-Modus Downloads mit maximal 1,8 MBit/s möglich. Der Verkaufspreis für die neue Modemkarte ist noch nicht bekannt.

Auf dem 3GSM Weltkongress wurden im Februar erste Laptop-Modemkarten angekündigt, die auch schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten über HSDPA ermöglichen. Auch die Performance der Netze soll schon bald weiter gesteigert werden. So wird Vodafone auf der CeBIT mobile Breitband-Anwendungen auf HSDPA-Basis mit bis zu 10 MBit/s demonstrieren.