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Auch E-Plus denkt an HSDPA

Start noch in diesem Jahr denkbar

Auch E-Plus erwägt, sein UMTS-Netz mit der HSDPA-Technologie aufzurüsten. Das erklärte die Pressestelle des Unternehmens auf Anfrage von teltarif.de. Denkbar sei, dass die neue Technik, mit der sich die Übertragungsbandbreite im 3G-Mobilfunknetz von derzeit 384 kBit/s auf zunächst bis zu 1,8 MBit/s erhöht, noch in diesem Jahr eingeführt wird.

T-Mobile und Vodafone wollen die Vermarktung des HSDPA-Netzes zur CeBIT im März starten. o2 plant, die neue Technik ebenfalls in diesem Jahr einzuführen. Wenn nun aucb E-Plus den HSDPA-Standard einführt, steht die UMTS-Erweiterung künftig in allen vier deutschen Mobilfunknetzen zur Verfügung.

Daten-Flatrate nur bei E-Plus

E-Plus bietet als bislang einziger deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber eine mobile Daten-Flatrate an. Ob diese dann auch für HSDPA genutzt werden kann, bleibt abzuwarten. Die Flatrate kann als Option zu einem bestehenden Vertrag für 39,90 Euro im Monat gebucht werden. Wer den Tarif einzeln und mit subventionierter Laptop-Modemkarte bestellt, zahlt 49,90 Euro im Monat.

Zum Jahresbeginn hat auch die E-Plus-Zweitmarke Base eine Internet-Flatrate eingeführt, die 25 Euro im Monat kostet und nur als Option zu einem Base-Telefon-Vertrag erhältlich ist. Subventionierte Hardware gibt es bei Base nicht. In den nächsten Monaten plant die Flatrate-Marke allerdings den Start eines Kundenbindungsprogramms. Dabei soll es Rechnungsgutschriften für Kunden geben, die ihren Vertrag verlängern.

Wer schon jetzt HSDPA-taugliche Modemkarten im PCMCIA-Format erwerben möchte, wird bei E-Plus und o2 allerdings noch nicht fündig. T-Mobile und Vodafone verkaufen dagegen schon seit einigen Monaten Karten, die nach einem Firmware-Upgrade auch für HSDPA genutzt werden können.