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GMX: Keine Festnetznummern mehr für Unified Messaging

Provider stellt auf Rufnummern mit der Vorwahl 01212 um

Der Münchner Internetprovider GMX stellt die Rufnummern seines Unified Messaging-Dienstes um. Darüber informierte das Unternehmen die betroffenen Kunden per E-Mail. Bislang konnten die Kunden für den Dienst normale Festnetznummern im Ortsnetz München nutzen. Künftig stehen nur noch Rufnummern mit der Vorwahl 01212 zur Verfügung.

Damit ist die Anwahl der Unified Messaging-Boxen künftig deutlich teurer als bisher. Außerdem sind die neuen Rufnummern nach GMX-Angaben derzeit nur aus dem Festnetz der T-Com und aus dem T-Mobile-Handynetz zu erreichen. Der Minutenpreis für einen Anruf beträgt 12 Cent, während die bisherigen Festnetznummern z.B. im Call-by-Call-Verfahren oder auch per Internet-Telefonie für weniger als 2 Cent pro Minute zu erreichen waren.

GMX begründet die Umstellung damit, dass laut Bundesnetzagentur selbst Durchwahlnummern einer Telefonanlage nur dann vergeben werden dürfen, wenn der Kunde in dem jeweiligen Ortsnetz wohnt oder dort einen Firmensitz hat. Der Anbieter sei ultimativ aufgefordert worden, die "ortsnetzfremde Zuteilung von Ortsnetzrufnummern" einzustellen.

Bis zum 31. März sind GMX-Kunden, die den Unified Messaging-Dienst nutzen, unter beiden Rufnummern erreichbar. Ab April funktioniert dann nur noch die neue Nummer. Der Anbieter hofft nach eigenen Angaben, dass die neuen Sonderrufnummern künftig auch aus anderen Netzen zu erreichen sind.