Bilanz

IFA lockt weniger Besucher als erwartet

Messe Berlin: Mehr Fachbesucher, höheres Ordervolumen
Von ddp / Thorsten Neuhetzki

Die Internationale Funkausstellung (IFA) hat in diesem Jahr weniger Besucher als erwartet angelockt. An den sechs Messetagen seien auf dem Gelände unter dem Berliner Funkturm 250 000 Gäste gezählt worden, teilten die Messe Berlin und die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) heute zum Abschluss der Messe mit. Gerechnet hatten die Veranstalter mit rund 270 000 Besuchern. 2001 hatte die IFA noch knapp 370 000 Menschen angesprochen.

Gestiegen sei allerdings das Interesse der Fachbesucher, deren Zahl im Vergleich zu 2003 um 56 Prozent zugelegt habe, erklärten die Veranstalter weiter. Gestern gab es jedoch Berichte, wonach eine Vielzahl der Fachbesucher gekaufte Studenten sein sollen. Zudem hätten die Einkäufer auf der Messe mehr bestellt als vor zwei Jahren. Die Ordertätigkeit während der Messe liege über den Erwartungen, sagte gfu-Aufsichtsratschef Rainer Hecker. Das Bestellvolumen von 2,4 Milliarden Euro von vor zwei Jahren sei übertroffen worden.

Auf der IFA hatten mehr als 1200 Aussteller aus 40 Ländern auf 160 000 Quadratmetern ihre Produkte vorwiegend aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik gezeigt. Beherrschendes Thema war das neue Fernsehformat High Definition Television (HDTV).