Ratgeber

Aktuelle Hardware für den DSL-Einsatz

Welche Geräte braucht man für das schnelle Surfen im Internet?
Von Björn Brodersen

Wer über DSL im Internet surfen möchte, braucht dafür mindestens einen Splitter und ein DSL-Modem. Der Splitter, der einfach in die Telefondose gesteckt wird, sorgt dafür, dass in der Telefonleitung die Telefon- von den Internet-Signalen getrennt werden. Abgehende Signale werden so von ihrem Anschluss wie auch die eintreffenden Signale in verschiedenen Frequenzbereichen durch das Kabel geleitet. Das DSL-Modem, das die Daten von und zu der Vermittlungsstelle überträgt und dem Computer verständlich macht, wird über ein Netzwerkkabel zwischen den Splitter und den PC geschaltet. Nötig sind dazu entweder ein Ethernet-Anschluss oder eine USB-Schnittstelle am Rechner.

Die FRITZ!Box WLAN Beide Geräte - DSL-Modem und Splitter - bekommen die DSL-Einsteiger meist nach der Anschluss-Beauftragung kostenlos von ihrem Provider bzw. Anbieter - beispielsweise von der Telekom. Wer sich ein DSL-Modem im Fachhandel kauft und keine DSL-Hardware-Aktion der Provider nutzt, zahlt zum Beispiel für die AVM-FRITZ!Box oder das ZyXEL Prestige 630-17 etwas mehr als 100 Euro.

Ein DSL-Modem ist aber nicht nur als externes Kästchen zu haben, sondern auch als PC-Karte für den PCI-Steckplatz des Mainboards. Auf diese Weise lässt sich der Rechner direkt mit dem DSL-Splitter verbinden. Die interne Lösung hat den Vorteil, dass ein eventuell vorhandener Ethernet-Anschluss frei bleibt für die Verbindung zu anderen PC im lokalen Netzwerk. Bei der externen Variante dagegen muss der Rechner nicht geöffnet werden.

WLAN-Router für das drahtlose Heimnetzwerk

Der Netgear WPN824 Wer den DSL-Zugang über mehrere Rechner ermöglichen und mehrere Computer miteinander vernetzen möchte, braucht noch einen Router, den es auch mit integriertem DSL-Modem gibt. Mit einer Router-Version, die den Funkstandard WLAN unterstützt, kann man zu Hause auch ein drahtloses Netzwerk (Wireless LAN) einrichten. Ein Router vereinfacht zudem das Surfen via DSL, indem er nach einmaliger Konfiguration die Verbindungsdaten speichert und künftig bei Starten des Internet-Browsers die Verbindung ins Internet automatisch aufbaut. Weiterer Vorteil eines Routers: Aktuelle Modelle dienen zugleich als Firewall, indem sie unangeforderte Datenpakete von außen nicht in das Netzwerk lassen. Viele DSL-Provider bieten Neukunden anstelle eines DSL-Modems einen Router bzw. WLAN-Router zu einem reduzierten Preis an. Informationen dazu finden Sie beispielsweise in unserem aktuellen DSL-Aktions-Überblick für den Juni. Im Fachhandel beginnen die Preise für WLAN-Router bei rund 40 Euro. Bessere Geräte wie beispielsweise die FRITZ!Box WLAN kosten in diversen Online-Shops um 150 Euro, der WPN824 RangeMax oder der DG834GTB von Netgear sind ebenfalls für mehr als 100 Euro erhältlich.

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