Der Schmalbandratgeber

Internet: Es muss nicht immer Breitband sein

Der Schmalbandzugang bleibt für viele der einzige Weg ins Internet
Von Marie-Anne Winter

Für die meisten Schmalbandnutzer empfiehlt sich daher Internet-by-Call. Unser Internet-Rechner hilft Ihnen, die günstigsten Tarife zu ermitteln. Nach dem Start des Internet-Rechner in der vergangenen Woche, haben wir diesen in den letzten Tagen nochmal entscheidend verbessert: In der Schnellabfrage nach Onlinezeit finden Sie die jeweils günstigsten Anbieter für den angegebenen Zeitraum. Geben Sie dabei beispielsweise als Onlinezeit eine Minute an, dann erhalten Sie eine Ergebnisseite, die nur Tarife ohne Einwahlentgelt berücksichtigt. Gerade für Nutzer, die nur mal schnell ihre E-Mail abrufen wollen und selten längere Zeit am Stück surfen wollen, empfehlen sich solche Anbieter. Mit der erweiterten Abfragefunktion können Sie zum Beispiel auch die Art des gewünschten Vertrages, den Abrechnungstakt oder die maximale Höhe des von Ihnen zugelassenen Verbindungsentgelts festlegen. Mit der neuen Nutzungsabfrage können Sie ganz leicht günstige Tarife für eine durchschnittliche Surfdauer von einer Stunde in vorgegebenen Tageszeiträumen ermitteln. Auch hier bieten wir über eine erweiterte Eingabemaske die Möglichkeit der Individualisierung der Abfrage.

Die Wahl des Tarifes ist stark von der Nutzung des Internets abhängig. Wer ausgedehntere Ausflüge ins Netz der Netze unternehmen möchte, kann mit einem Anbieter besser fahren, der zwar für die Herstellung der Verbindung einen Aufschlag berechnet, danach aber einen günstigeren Minutenpreis bietet. Interessant kann dann auch ein Anbieter sein, bei dem Sie gegen eine monatliche Grundgebühr ein bestimmtes Zeitkontingent einkaufen können. Hier erhalten Sie unter Umständen Mengenrabatt - allerdings fallen bei einem solchen Modell mit Grundpreis auch Kosten an, wenn Sie mal weniger oder gar nicht surfen - etwa in der Urlaubszeit. Unsere verbesserte Profilabfrage kann Ihnen helfen, Ihr monatliches Surfverhalten besser einzustufen und damit einen Tarif zu finden, der wirklich zu Ihnen passt. Sie können ein ganz individuelles Nutzungsverhalten definieren, nach denen das jeweils günstigste Angebot erstellt wird.

Schnäppchenjäger und Preissprünge

Neue Technik: Analog-Modem mit Bluetooth Nutzer, die dazu tendieren, immer den günstigsten Anbieter auszuwählen, sollten darauf achten, sich Preise und Zeitzonen ganz genau anzusehen, denn leider gibt es bei einigen Tarifen heftige Preissprünge. So ist zum Beispiel der Tarif smart24 von meOme zwischen 2 und 7 Uhr bzw. 12 bis 17 Uhr mit 0,54 bzw. 0,55 Cent pro Minute recht günstig, in der restlichen Zeit werden aber 2,99 Cent pro Minute berechnet. Wer also nicht ständig auf die Uhr schauen möchte, bevor er sich ins Internet einwählt, fährt mit einem Tarif wie 24profi von Tele2 unter Umständen besser, denn dieser kostet jeden Tag rund um die Uhr 0,88 Cent pro Minute. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Surf1 von star79, der zwar drei Zeitzonen hat, zurzeit aber in keiner dieser Zonen mehr als 0,56 Cent pro Minute kostet. Zwischen 18 und 24 Uhr kostet der Zugang sogar nur 0,46 Cent pro Minute - und das ohne Einwahlentgelt. Leider hat sich in der Praxis gezeigt, dass solche Angebote zumeist nicht sehr lange zu derartig günstigen Bedingungen existieren. Bei Nutzung solcher Tarife ist also ein regelmäßiger Check der Konditionen Pflicht.

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