Praxistest

Im Fokus: Sharps neuestes UMTS-Handy V902

Hält der multimediale Alleskönner, was er verspricht?
Von Björn Brodersen

Das Sharp V902: größer und schwerer als andere Mobiltelefone Die Auflösung der integrierten Kamera des V902 stellt zurzeit das Nonplusultra der Handyfotografie dar, zumal es sich hier um echte zwei Megapixel handelt und nicht - wie beim bereits erwähnten Konkurrenzmodell Mitsubishi M430i - um interpolierte zwei Megapixel. Es sind aber auch schon Handykameras mit fünf Megapixeln angekündigt. Als Digicam-Ersatz dient das Sharp V902 trotzdem nicht, dafür ist die Entwicklung bei den reinen Fotografie-Geräten zu weit fortgeschritten bzw. das V902 noch nicht weit genug entwickelt. Viele der integrierten Funktionen sind zudem reine Spielereien: Zum Beispiel dürfte das Einlesen ganzer Textpassagen mit der Scan-Option der Digitalkamera die Geduld der Nutzer auf eine harte Probe stellen.

Als Mobiltelefon dagegen lässt das UMTS-fähige Gerät kaum Wünsche offen. Mit seinem hochauflösenden Display ist es für künftig wichtiger werdende Anwendungen wie Videotelefonie, HandyTV oder mobiles Surfen gut gerüstet. Die Qualität hat naturgemäß ihren Preis: Der aktuelle Preis im Vodafone-Shop liegt bei knapp 1 000 Euro ohne Mobilfunkvertrag bzw. bei 360 Euro mit dem UMTS-SpezialPaket 200. Freie Händler bieten das Gerät mit Preisen rund um 650 Euro bereits deutlich günstiger an. Vodafone liefert das Gerät mit einer 32 MB großen SD-Card, einem Headset sowie einem Datenkabel aus.

Umfassende Informationen zum Thema Kamerahandys haben wir übrigens in einem teltarif-Special für Sie zusammengefasst.

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