Handy-PDA

Vodafone: VPA III jetzt lieferbar

Mobiles Multitalent soll auch E-Mail-Pushdienst bekommen
Von Volker Schäfer
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T-Mobile bietet schon seit September 2004 als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber die dritte Generation der Handy-PDA-Kombigeräte aus dem Hause HTC an. Kostete der MDA III anfangs mit Vertrag noch 449,95 Euro, so ist der Preis inzwischen auf 399,95 Euro gefallen.

Vodafone hat jetzt nachgezogen und verkauft jetzt das baugleiche Gerät unter dem Namen VPA III. Ursprünglich war die Markteinführung schon vor einigen Monaten geplant. Das auf Windows Mobile 2003 - Second Edition von Microsoft basierende mobile Multifunktionstalent ist im Online-Shop des Düsseldorfer Netzbetreibers je nach gewähltem Tarif zu Preisen zwischen 359,50 und 419,50 Euro zu bekommen. Ohne Vertrag verkauft Vodafone das Gerät für 739,50 Euro.

Der Mobilfunkteil des Handy-PDA-Kombigeräts unterstützt alle vier GSM-Frequenzbereiche (850, 900, 1800 und 1900 MHz), aber nicht den neuen UMTS-Standard. Datenverbindungen sind leitungs- und paketvermittelt (CSD bzw. GPRS) möglich. Zusätzlich wurde auch die WLAN-Technik integriert, die beim Vorgänger-Modell nur mit Hilfe einer zusätzlichen Einsteck-Karte nutzbar war.

Das Betriebssystem verfügt über die Pocket-Version des Microsoft-Office-Pakets. Verbindungen mit externen Geräten, z.B. einem Notebook oder Desktop-PC, sind über die Infrarot-Schnittstelle, Bluetooth oder ein USB-Kabel möglich. Mitgeliefert wird die Active-Sync-Software, die es ermöglicht, Kalender- und Kontakte-Daten, Aufgaben, Notizen und E-Mails mit dem PC zu synchronisieren.

Vodafone konfiguriert den VPA III für alle Dienste des Netzbetreibers vor. Dazu gehören die Zugänge für Vodafone live! und das Internet, die Einstellungen für SMS und MMS und auch die Konfiguration für den E-Mail-Service des Netzbetreibers. Kunden brauchen somit nach dem Gerätekauf nur ihre SIM-Karte einzulegen und können den VPA III sofort nutzen.

T-Mobile bietet für den MDA III seit kurzem auch den Blackberry -E-Mail-Pushdienst an. Vodafone kündigte dagegen eine eigene E-Mail-Pushlösung an, die zur Markteinführung neben dem VPA III auch auf dem P910i von SonyEricsson nutzbar sein wird. Wie beim Blackberry erfolgt der Mail-Empfang automatisch und die Synchronisation mit einem Mailserver funktioniert in beide Richtungen. Zu den Kosten für das Angebot machte der Netzbetreiber noch keine Angaben.

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