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Mitel erweitert IP-TK-Anlage 3300

Hard- und Softwareerweiterungen für Kunden aller Größenordnungen
Von Gordon Hölsken

Die neuste Version von Mitels Flaggschiff-IP-TK-Anlage soll mit deutlich erweitertem Funktionsumfang in verschiedenen Bereichen aufwarten. Speziell die Gebäude-interne Wireless Kommunikation, Hotdesking Funktionen, Messaging Features, System Management Möglichkeiten, Anbindung an öffentliche Netze uvm. sind deutlich erweitert worden.

Unter Berücksichtigung der steigenden Zahl von großen Unternehmen mit vielen Standorten hat Mitel die mögliche Anzahl der Nutzer in einem Netzwerk auf 65.000 und die Summe der IP-TK-Anlagen auf 250 erhöht. Es wurde ebenfalls eine "überlebensfähige" Gateway-Lösung für Niederlassungen vorgestellt. Diese neuste Produktankündigung unterstreicht Mitels Versprechen, seine IP-Telefonielösung zu perfektionieren. Es verbessert darüber hinaus die Möglichkeiten von Unternehmen sowohl mit zentralen als auch mit verteilten Strukturen diese erfolgreich weiter zu entwickeln.

Die 3300 ICP soll Unternehmen eine Vielzahl von stabilen und neuen Leistungsmerkmalen bieten, wie beispielsweise:

Mit dem Release werden die neuen Mitel 5215 und 5220 IP-Telefone eingeführt, die sowohl das offene SIP (Session Initiated Protocol) als auch das Mitel MiNet Protokoll unterstützen. Beide IP-Telefone können als Remote Teleworker Telefone eingesetzt werden. In dieser Anwendung arbeiten die Anwender als voll integrierte Teilnehmer eines Unternehmensnetzwerkes irgendwo auf der Welt über einen gesicherten und verschlüsselten Daten- und Signalisierungspfad. Das optionale Line Interface Modul bietet den Telefonen eine automatische Umschaltung auf das PSTN, wenn das WAN ausfallen sollte oder auch zur Nutzung des lokalen Notrufes. Das Release unterstützt zudem die Nutzung des Mitel 5207 IP Telefons.

Enterprise Management

Die neue Mitel Enterprise Management Lösung bietet System-, Netzwerk- und Echtzeit-Management Tools zur Erhöhung der Produktivität, zur Vereinfachung der Management-Aufgaben und zur Erhaltung der Netzwerk-Effizienz. Diese neuen Tools weisen eine Reihe interessanter Features auf, wie beispielsweise die grafische Darstellung der Topologien, Netzwerk Inventarlisten, "Network Health" Überwachung und Echtzeit-Sprachqualitäts-Assessment inklusive Überwachung und das alles über eine Schnittstelle.

Mit dem neuen Release werden auch die drahtlosen 802.11 WLAN Telefone von SpectraLink und die DECT Telefone von DeTeWe unterstützt. DECT ist nach wie vor der de facto Standard für drahtlose Telefonie in Europa. Jede 3300 unterstützt nun bis zu 700 drahtlose Telefone pro Controller und stellt jedem Anwender die gesamten Leistungsmerkmale der IP-TK-Anlage zur Verfügung.

Zusätzlich zu den drahtlosen Telefonen unterstützt die 3300 Plattform nun auch die sogenannte "multi-site-hotdesking" Funktion. Diese erlaubt den Teilnehmern eines Netzwerkes sich an jedem beliebigen IP-Telefon innerhalb des Netzwerkes anzumelden und ermöglicht den unmittelbaren Zugriff auf das persönliche Nutzerprofil sowie aller individuell programmierten Funktionen.

Integrierte Messaging Lösung

Jede 3300 ICP hat eine integrierte Unified Messaging und Voice Mail Lösung. Diese bieten dem Anwender die Möglichkeit, seine Sprachnachrichten an seine Email-Adresse weiterzuleiten und somit alle Nachrichten von einem Platz aus zu steuern. Die 3300 ICP unterstützt den Download und die dynamische Verwaltung von Ansagen und Music-on-Hold Audiodateien, ohne Verwendung von zusätzlichen, externen Geräten.Ferner können die Anwender nun ihre persönliche mehrstufige, automatische Rufannahme nutzen. Bei dieser Funktion werden Anrufern, die auf die Sprachbox mit automatischer Ansage stoßen, zusätzliche Funktionen angeboten, wie beispielsweise das Hinterlassen einer Nachricht oder das Weiterleiten auf die Zentrale bzw. auf das Mobiltelefon des Adressaten.

Erweiterte PSTN Anbindungsmöglichkeiten

Das neue Hardware Design des 3300 ICP Controllers bietet jetzt auch Steckplätze für analoge und EURO ISDN Module. Dadurch sind die zusätzlichen Service-Einheiten zur Anbindung an das PSTN oder zum Anschluss von analogen Geräten wie beispielsweise Fax, in kleineren Installationen nicht mehr erforderlich. Durch die erweiterten Funktionalitäten bei der Anbindung an das PSTN wird auch das Verfolgen böswilliger Anrufe möglich. Ein erweitertes Leistungsmerkmal für das Q.SIG Protokoll verbessert die Interoperabilität mit traditionellen TK-Anlagen.

www.mitel.com