3G

o2: UMTS für Privatkunden ab 1. Juli

50 Prozent der Bevölkerung versorgt
Von Volker Schäfer

Wie bereits angekündigt wird o2 zum 1. Juli als dritter deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber sein UMTS-Netz für Privatkunden öffnen. Am heutigen Donnerstag stellte das Unternehmen in einem Pressegespräch am Firmensitz in München sein Privatkunden-Angebot für das neue Mobilfunk-Zeitalter vor.

Wie schon im GSM-Bereich hat o2 auch für UMTS ein Roamingabkommen mit T-Mobile abgeschlossen. Beide 3G-Netze zusammen versorgen nach o2-Angaben bereits jetzt mehr als 50 Prozent der deutschen Bevölkerung. So sind bereits jetzt alle Städte mit mehr als 100 000 Einwohnern mit der neuen Technik versorgt.

Lutz Schüler, Mitglied der Geschäftsleitung New Business & Product Marketing, kündigte an, das eigene UMTS-Netz des Münchner Mobilfunkanbieters kontinuierlich auszubauen. Detailierte Angaben zu den Ausbauplänen machte er jedoch nicht.

Nokia 7600: Erstes UMTS-Handy bei o2 für 199,95 Euro mit Vertrag

Wie bereits berichtet bietet o2 das Nokia 7600 als erstes UMTS-Handy an. Mit Vertrag soll das Gerät für 199,95 Euro über den Ladentisch gehen. Ab Anfang August wird das Samsung SGH-Z105U, eine neue Version des UMTS-Geräts, als zweites 3G-Handy eingeführt. Der Preis für dieses Gerät wird mit Vertrag bei 300 Euro liegen. Informationen aus Fachhandelskreisen zufolge ist als drittes UMTS-Handy bei o2 das Z1010 von SonyEricsson geplant. Zum Weihnachtsgeschäft rechnet o2 mit fünf bis sechs UMTS-Handys.

Zum Start seines 3G-Privatkundenangebots hebt o2 als neuen Dienst verschiedene Videostreaming-Angebote hervor. Im ersten Monat soll dieser Service sogar kostenlos angeboten werden. Geplant sind Angebote aus den Bereichen Entertainment, News, Erotik und Musik. Ausführliche Informationen zu den von o2 geplanten Unterhaltungsangeboten veröffentlichen wir im Laufe des Tages in einer weiteren Meldung.

Sobald das Samsung SGH-Z105U am Markt ist, können o2-Kunden auch die Videotelefonie nutzen. Auch dieses Angebot soll in der Startphase kostenlos sein. Ab wann und in welcher Form dieser Dienst künftig tarifiert wird, ist derzeit noch unklar.

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