UMTS-Pionier

Das neue Samsung UMTS-Telefon im teltarif-Test

Das z105 ist das erste UMTS-Handy von Vodafone

Löblicherweise wird ein USB-Datenkabel mitgeliefert. Dies ist beispielsweise bei dem deutlich teureren Siemens U15 nicht der Fall, wie Sie in unserem Test zu diesem Gerät nachlesen können. Die Kontaktaufnahme mit anderen Geräten per Infrarot oder Bluetooth ist jedoch beim Z105 nicht möglich, weshalb das mitgelieferte USB-Kabel umso wichtiger ist. Die serienmäßig beigepackte Software-Suite "Easy Studio" erlaubt die Synchronisation mit Microsoft Outlook auf einem Windows-PC.

Bin ich schon drin?

Nach dem Einschalten und Eingeben der PIN wird man mit einem freiwählbaren Text begrüßt und oben sehen wir ein "G" als Hinweis für GPRS (2.5G) oder ein "3G" als Hinweis darauf, dass das Handy ins UMTS-Netz eingebucht ist. Sprachverbindungen im UMTS-Netz werden problemlos zu 2G übergeben, die Gegenstelle hört lediglich ein paar kurze Aussetzer. Sprachverbindungen in Gebieten mit schwacher UMTS-Versorgung können etwas "verwürfelt" klingen. Hier wird man an die Anfänge des D-Netzes vor 12 Jahren erinnert, allerdings waren die Störungen damals deutlich stärker. Das automatische Umbuchen während eines Gespräches von 2G zu 3G ist in den Netzen bisher noch nicht implementiert und somit nicht möglich.

Das Vodafone live! Portal wurde für die UMTS-Kundschaft um ein UMTS-Icon aufgewertet, wo man derzeit (bis 30. September) kostenlos Videoclips und mehr anschauen und runterladen kann. Freundlicherweise stehen schon die Preise dabei, die nach der kostenlosen Testphase zu bezahlen sind.

Empfangsqualität

Das Telefon versucht sich auch an der "Grasnarbe" ins 3G Netz einzubuchen, dann sind Sprachverbindungen u.U. nicht mehr möglich, weil das Handy am Kopf schnell an Signalqualität verliert. Datenverbindungen können aber noch funktionieren. Im 2G-Modus ist der Empfänger guter Durchschnitt: Wo keine GSM-Basisstation in der Nähe ist und weit entfernte Sender sich überlagern, ist das Gerät schnell überfordert.

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