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Intel: Laptops künftig mit VoIP-Funktionen

Erste Modelle sollen drahtlose IP-Telefonie per WLAN ermöglichen
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Hersteller planen, Notebooks zukünftig mit Telefonie-Funktionen auszustatten. Bereits zum Jahresende sollen die ersten Rechner mit integrierter VoIP-Funktionalität auf den Markt kommen. Das kündigte Anand Chandrasekher von der Intel Mobile Platforms Group in einem Interview am Rande des Intel Developers Forum an. Das Telefon-Modul soll gleichzeitig auch den Zugriff auf E-Mails, Kalender und Kontaktdaten auf dem Notebook ermöglichen. Die neuen Telekommunikationsmodule werden mit EMA bezeichnet (Extendend Mobile Access).

Chandrasekher sagte, dass sich durch die Integration der Telefonie in mobile Rechner und die Nutzung der VOIP-Infrastruktur eine Menge Geld sparen ließe. Vor allem an Business-Anwender, die viel unterwegs sind, könnten damit weltweit relativ preiswerte VoIP-Verbindungen zum Unternehmensnetz aufbauen. Die EMA-Einheit soll über ein eigenes kleines Display und weitere Bedienelemente verfügen. Die Telefonfunktion bleibt aktiv, auch wenn sich der Laptop im Ruhezustand befindet. Instant Messaging ist allerdings bisher nicht möglich.

Intel hat mit der Entwicklung der mobilen VoIP-Technologie bereits 2001 begonnen und erstmals in den Newport integriert, einem Prototyp für spätere Notebooks. Die Software für EMA hat Intel an den BIOS-Hersteller Insyte [Link entfernt] lizenziert. Als erster Hersteller ist der chinesische PC-Produzent Lenovo (vormals Legend) im Gespräch. Dieser will demnächst ein EMA-Notebook herausbringen. Es soll drahtlose Internet-Telefonie per WLAN ermöglichen.

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