nahtloser Wechsel

LineTalk statt Talkline

Preselection-Kunden von Talkline werden am 1. April von 3U-Tochter Linetalk übernommen
Von Marie-Anne Winter

Für alle Talkline-Preselection-Kunden, die unbedingt weiterhin zu Talkline-Konditionen telefonieren wollen, gibt es ab dem 1. April den "neuen" Anbieter "LineTalk [Link entfernt] ". Im Internet präsentiert sich LineTalk im verwechselbaren Talkline-Design, auch die Tarife entsprechen weitgehend den Talkline-Modellen. Es hat allerdings ein paar durch die Euroumstellung bedingte Rundungen gegeben: So kostet der Ferntarif tagsüber nicht 7,11, sondern 7 Cent pro Minute, im Nahbereich werden statt 3,53 jetzt 4 Cent pro Minute und zu mobil werden statt 24,6 jetzt 25 Cent pro Minute fällig.

Talkline schickt zur Zeit allen Privat- und Geschäftskunden das Angebot dieses Ablegers von 3U TELECOM AG zu. Der unterschriebene Antrag reicht für den Wechsel aus. Die bestehenden Vertragskonditionen des Kunden werden übernommen. Die notwendige Freischaltung durch die Deutsche Telekom wird direkt durch LineTalk veranlasst- LineTalk übernimmt auch die fällige Umstellungsgebühr. Kunden, die die Voreinstellung auf Talkline auch nach dem 31. März noch nutzen, werden automatisch auf die Talkline Call-by-Call-Tarife umgestellt.

Talkline hatte bereits im Oktober angekündigt, sich auf seine Kernkompetenz Mobilfunk zu konzentrieren und wegen der unbefriedigenden Ertragsaussichten den Festnetz- und Internetbereich zu schließen. Das verbliebene Call-by-Call-Geschäft wird von der Talkline ID übernommen. Diese Talkline-Tochter, die bisher Anbieter von Mehrwertdiensten und Service-Rufnummern (0800, 0180, 0190) ist, nutzt die noch vorhandene Festnetzinfrastruktur von Talkline. Nach Auskunft von Talkline ist es deshalb ein vergleichweise geringer Aufwand, die verbleibenden Call-by-Call-Minuten über diese Talklineplattform abzuwickeln - die aufwendige Abrechnung der Gespräche läuft ohnehin über die Deutsche Telekom.