ENDE

UMTS Auktion beendet: sechs Lizenznehmer im Boot

Die Summe der Höchstgebote liegt knapp unter 100 Milliarden Mark
Von Steffen Pospischil / AFP
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Die größte Auktion der deutschen Wirtschaftsgeschichte ist beendet. Die Summe der Höchstgebote für die deutschen UMTS-Lizenzen beträgt 98.807.200.000 Mark. Die Lizenzen kosten die Unternehmen und Konsortien zwischen 16,37 Milliarden Mark und 16,58 Milliarden Mark. Die neue UMTS-Technik können damit künftig Mannesmann Mobilfunk, T-Mobil, VIAG Interkom, e-plus/Hutchison, MobilCom/France Télécom und die Group 3G aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera in Deutschland direkt anbieten.

Alle sechs Bewerber verbliebenen Bewerber geben sich also mit einer kleinen Lösung aus zwei Frequenzblöcken zufrieden. Nach dem Ausstieg von debitel Multimedia war dieser Stand bereits einmal in der 131. Runde erreicht worden. Dort betrug die Summe der Höchstgebote "nur" 68,5 Milliarden Mark. Die beteiligten Firmen hätten sich also 30 Milliarden Mark sparen können.

Müssten die Bundesbürger und nicht die Telefonkonzerne die begehrten UMTS-Lizenzen bezahlen, käme nach Auktionsende vom Säugling bis zur Oma auf jeden eine Rechnung von stolzen 1200 Mark zu.

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