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Neue werbesubventionierte Flatrate geplant

Flashconnect will Erotikwelt-Online Konkurrenz machen
Von Michael Hahn
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Der Hückeswagener Internet-Anbieter Flashconnect will Mitte Mai bundesweit eine neue werbesubventionierte Flatrate auf den Markt bringen. Der Preis für den pauschalen Internetzugang soll dann nicht - wie andere Internet-Seiten berichteten - bei unter 200 Mark liegen, sondern "bei um einiges unter hundert Mark angesiedelt sein", bestätigte Detlef Hasse von Flashconnect gegenüber Teltarif. Ähnlich wie bei Erotikwelt-Online finanziert sich das Angebot über eine Portal-Internetseite, die als Startseite festgelegt wird. Die spzielle Einwahlsoftware lenkt den Kunden direkt dorthin. Über Werbebanner auf dieser Seite wird die Flatrate subventioniert - Werbung für Sex-Seiten soll aber auf keinen Fall dabei sein. Für den niedrigen Monatspreis hat Flashconnect aber noch eine weitere Begründung: Man sei nicht nur auf Leitungen der Telekom angewiesen, bestätigt Hasse. Restkapazitäten anderer Unternehmen könnten für die Flatrate mitgenutzt werden.

Ursprünglich wollte Flashconnect mit seiner Flatrate bereits gestartet sein. Die rasante Entwicklung des Marktes in den letzten Wochen und das Aus für Anbieter wie InWestnet, Callando oder NetBeat beeindruckten die Hückeswagener aber. Auf ihrer Internetseite ist zu lesen: "Wir werden unseren Start noch etwas zurückstellen, da wir eine wirklich wettbewerbsfähige Flatrate bringen wollen." Detleff Hasse: "Man muss sehen, dass es auch für den Massenmarkt bezahlbar ist."

Flashconnect nimmt sicherlich richtigerweise an, dass die Masse nur für "unter hundert Mark" zu kriegen ist, zumal die Deutsche Telekom diesen Preis bald selber anbieten will. So lange Einzelheiten des Angebots nicht bekannt sind, ist der Erfolg schwer abschätzbar. Ob Flashconnect wirklich in nennenswerter Größenrdnung an den Leitungen der Telekom vorbeikommt, ist zudem schwer vorstellbar. Dem Pionier "Erotikwelt-Online" ist der Start aber auch ohne Alternative zur Telekom geglückt. Ob Flashconnect richtig rechnet, erweist sich aber wohl erst nach deren Start. Dann zeigt sich, ob hier die Nutzer zuschlagen, denen Erotikwelt-Online nur aufgrund seines Sex-Portals missfällt.

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