Tarifmixturen

WorldXchange: Neue Preisstruktur nach Übernahme von ACC

ACC-Altkunden können zwischen alten und neuen Tarifen wählen
Von Axel Schmidt
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Zugegeben, Worldxchange hat es uns nicht gerade leicht gemacht, über die neuen Tarife zu berichten, da wir diese trotz mehrfachen Anfragen nie erhalten haben. Im November 1999 bereits hatte Worldxchange die ACC Telecom von AT&T gekauft, um sein europäisches Netz zu vergrößern. Teltarif konnte nun die Tarife für Sie unter die Lupe nehmen:

Die neuen Privatkundentarife von Worldxchange nennen sich Try&Dial sowie PennyPlan. Letzeres ist der Preselectiontarif, der nach der ersten vollen Minute sekundengenau abrechnet. "Try&Dial" ist für Call-by-Call-Kunden gedacht und hat einen durchgängigen Minutentakt. Es gibt jeweils nur einen Minutenpreis, der rund um die Uhr gültig ist. So kosten Ferngespräche 11,9 Pfennig und Mobilfunkverbindungen 59 Pfennig. Die Auslandstarife sind länderspezifisch und weder besonders teuer noch ein echter Preisknüller.

Wichtig: Für alte ACC-Kunden gelten die ACC-Tarife weiterhin. Diese Tatsache ist ein zweischneidiges Schwert: Kunden in den Takttarifen haben ein angenehmes Schicksal, denn hier wird in Einheiten abgerechnet, die genauso lang sind, wie die der Deutschen Telekom, während sie aber nur 8 bzw. 9 Pfennig statt 12 Pfennig kosten. Somit können sie weiterhin sicher sein, einen guten Tarif zu haben, obwohl andere ähnlich gelagerte Angebote von Redwing und Operator mit ihrer 30%-Einspar-Garantie noch transparenter sind. Für Kunden in den Minutentarifen von ACC sieht die Sache sehr viel komplexer aus. Je nach Uhrzeit und Anrufziel zahlen sie drauf oder sparen ein. So sind Ferngespräche tagsüber im alten ACC-Tarif teurer, abends hingegen preiswerter als bei Worldxchange. So gut wie alle Auslandstarife sind teurer als in den neuen Tarifmodellen, wohingegen die Verbindungen in die Mobilfunknetze in den Alttarifen preiswerter sind.

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