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Viatel: Preissenkungen für Preselection-Kunden

Ab 1. März günstiger als Call by Call - Internetzugang ab 2,8 Pfennig pro Minute.
Von Andreas Schlebach
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Als Konsequenz aus der Ende letzten Jahres vollzogenen Akquisition von Destia durch Viatel bietet die Frankfurter Viatel Deutschland GmbH ab 1. März günstigere Preise für ihre Preselection-Kunden als im offenen Call by Call über die 01079. Nationale Ferngespräche sind jetzt tagsüber mit 9,3 Pfennig pro Minute um 1 Pfennig billiger als bislang und im offenen Call by Call, wo weiterhin 10,3 Pfennig pro Minute verlangt werden. Außerdem fällt die bisher geforderte Grundgebühr von 20 Mark bei einem Umsatz von weniger als 90 Mark pro Monat weg. Zudem werden Verbindungen in einige ausländische Fest- und Mobilfunknetze günstiger.

Herausragende Preisbeispiele sind Gespräche in die französischen und niederländischen Mobilfunknetze, für die je 19 Pfennig pro Minute bei vorteilhafter 30/1-Taktung berechnet werden. Ein Preis, der lediglich von Operator mit 16,8 Pf./Min. unterboten wird, allerdings bei Minutentaktung. Call-by-Call-Kunden zahlen für dieselben Ziele dagegen jeweils 48 Pfennig pro Minute. Die Preise für Verbindungen zu den Festnetzen in Österreich (21 Pf./Min.), Italien (23) und Finnland (25), ebenfalls jeweils bei Preselection oder Anmeldung, werden dagegen laut teltarif-Datenbank - abgesehen vom neuen 11,1-Pfennig-Discountangebot von Super24 - auch von Wettbewerbern wie Tesion (Italien und Österreich je 15 Pf./Min bei Sekundentakt) oder Drillisch (Finnland 17 Pfennig bei 12/12-Takt) deutlich unterboten.

Neu für die Preselection-Kunden bei Viatel ist auch die Möglichkeit der Internetnutzung. Hier werden ohne weitere Grund-, Provider- oder Einwahlgebühren sehr faire Minutenpreise von 3,8 Pfennig tagsüber bzw. 2,8 Pfennig in der Nebenzeit ebenfalls bei 30/1-Taktung berechnet.

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