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DIRC: Mobiles Netz zum Nulltarif

Beim Endkunden installiertes Terminal ist zugleich Basisstation für die Weitervermittlung von Daten
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Morgen will DIRC auf der CeBIT einen neuen innovativen Funkdienst vorstellen: Die DIRC-Station ist zugleich Endgerät und mobile Basisstation für die Weitervermittlung von Gesprächen und Internet-Daten. Zwei dieser Basisstationen können direkt miteinander kommunizieren, soweit der Abstand nicht über fünf Kilometer beträgt. Andernfalls können zwischenliegende Basisstationen als Relais dienen und Gespräche wie Daten weitervermitteln. Das System ähnelt dem kürzlich von drei Autoherstellern vorgestellten Produkt, das Kommunikation zwischen den Fahrern ermöglichen soll.

In der Tat ist das Konzept verlockend und dürfte in den nächsten Monaten und Jahren noch den einen oder anderen Nachahmer finden. Die Tatsache, dass Endgerät und Basisstation ein und dasselbe Produkt sind, senkt die Entwicklungskosten und vereinfacht die Installation und Wartung. Probleme kann es aber beim Netzwerk-Management geben: Komplizierte Software muss dafür sorgen, dass sich die Daten- und Sprachpakete beim Hopping von Station zu Station nicht verirren. Ist das System erfolgreich, wird man auch nicht umhin können, es durch draht- oder fasergebundene Netze zu ergänzen, denn die Zahl der verfügbaren Funkkanäle ist beschränkt.

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