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Apple will beim iSlate mit Bing auf die Suche gehen

Von Steffen Herget
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Apple Einladung Bis zum 27. Januar, an dem wir endlich offizielle Neuigkeiten von Apple bekommen, rauschen die Gerüchte nur so durch das Internet, und bei Weitem nicht alle sind in irgendeiner Form realistisch. Die gewöhnlich gut informierten Kollegen vom Wall Street Journal haben jetzt aber einige interessante Informationen aufgetrieben, die teilweise durchaus plausibel klingen - falls es denn überhaupt kommt, das Apple iSlate.

Bei der Suche will Apple nicht auf Google setzen, sondern die Suchmaschine von Erzrivale Microsoft, Bing, nutzen. Viele Google-Funktionen beherrscht Bing ebenfalls, beispielsweise Landkarten mit Bing Maps.

Kooperationen für Spiele und Medien-Inhalte

Auch die Spieler sollen mit dem Apple-Tablet auf ihre Kosten kommen, deshalb wird Apple dem Wall Street Journal zufolge mit Electronic Arts zusammenarbeiten. Bei den Median-Inhalten setzen die Herren aus Cupertino auf Kooperationen mit unter anderem der New York Times und HarperCollins. Das soll Amazons Kindle in die Schranken weisen. Das alles gilt natürlich für die amerikanische Medienwelt, wie es in Europa und Duetschland aussieht, steht in den Sternen. Auch Inhalte von TV-Sendern, hauptsächlich Serien, sollen auf das Tablet kommen.

iTunes im Web und einfaches Sharing

Der Apple-eigene Musik-Store iTunes soll ins Web wandern und den Zugriff auch ohne die PC-Software nutzbar sein, um Musik zu kaufen. iTunes soll über HTML in andere Webseiten eingebettet werden können. Einfacher gehen als heute soll das Sharing von Dateien. Vermutet wird sogar eine Gesichtserkennung, um private Dateien mit der Webcam freizuschalten und tauschen zu können.

Das alles hört sich ja wirklich gut und schön an, aber trotzdem gilt es im Hinterkopf zu behalten: Apple hat bis jetzt offiziell ÜBERHAUPT NICHTS verraten, was in Richtung Tablet, neues iPhone-OS, iTunes oder was auch immer geht - sonst wird ja auch ein Kopfgeld fällig. Die letzte Information, die das Wall Street Journal gegeben hat, darf allerdings als gesichert gelten, wenn das iSlate tatsächlich kommt: es soll ein virtuelles Keyboard haben...

<via Engadget>

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