Verfügbarkeit

Apple Watch jetzt schneller lieferbar

Einige Modelle der Apple Watch sollen bei jetziger Bestellung noch im Mai lieferbar sein. Darüber hinaus gibt es nun offizielle Richtlinien für Zubehör-Produzenten, die Armbänder für die Smartwatch herstellen wollen.

Apple Watch mit besserer Verfügbarkeit Apple Watch mit besserer Verfügbarkeit
Foto: Apple, Screenshot: teltarif.de
Als Apple am 10. April mit den Vorbestellungen für seine erste Smartwatch startete, waren viele Interessenten schnell ernüchtert: Das gewünschte Modell sollte erst in vier bis sechs Wochen geliefert werden, war zum Teil im Online Store von Apple zu lesen. Wenige Stunden nach Freigabe der Vorbestellungen rutschten die voraussichtlichen Liefertermine teilweise bis in den August.

Apple Watch (38mm)

Apple gibt in der Regel eher pessimistische Verfügbarkeitstermine für seine Produkte an an. Oft ist die bestellte Hardware früher beim Käufer als zunächst angegeben. So erhielten auch einige Apple-Watch-Käufer ihre Handy-Uhr schon Ende April statt Mitte Mai. Im Online-Store von Apple blieb die Liefersituation jedoch zunächst angespannt. Für die meisten Modelle wurde der Juni oder Juli als Termin für die Auslieferung angegeben.

Inzwischen hat sich die Situation geändert. So will Apple die meisten 38 Millimeter großen Uhren-Modelle bereits innerhalb von zwei bis drei Wochen ausliefern. Umgekehrt sollen die 42 Millimeter großen Apple Watches erst im Juli ausgeliefert werden, nachdem noch vor wenigen Tagen die Verfügbarkeit im Juni angekündigt wurde.

Apple startet mit "Made for Apple Watch"

Apple Watch mit besserer Verfügbarkeit Apple Watch mit besserer Verfügbarkeit
Foto: Apple, Screenshot: teltarif.de
Unterdessen hat Apple auch die Richtlinien für Zubehör-Hersteller veröffentlicht, die ihre Produkte mit dem Schriftzug "Made for Apple Watch" versehen möchten. Das betrifft derzeit ausschließlich Armbänder, die anstelle des offiziellen Apple-Zubehörs verwendet werden können und vermutlich zu deutlich günstigeren Preisen auf den Markt kommen als die Armbänder, die der Watch-Hersteller selbst anbietet.

Richtlinien gibt es unter anderem hinsichtlich des verwendeten Materials und des Designs. Ähnliche Regelungen kennen auch Besitzer anderer Apple-Produkte. Hersteller, die sich bei der Produktion nicht an die Vorgaben von Apple halten, müssen auf den Schriftzug "Made for Apple Watch" oder eben auch "Made for iPhone" und ähnliches verzichten.

Vereinzelte Nutzer beklagen Probleme

Knapp drei Wochen nach Verkaufsstart der Apple Watch beklagen einige Nutzer auch Probleme. So soll das Edelstahlgehäuse sehr schnell Kratzer bekommen. Das dürfte die normale Abnutzung sein und das Polieren der Oberfläche sollte für Abhilfe sorgen. Allerdings gibt es auch Rückmeldungen, nachdem das Armband zum Teil nicht richtig an der Uhr einrastet oder sich viel zu leicht löst.

Bei anderen Anwendern löst sich das Display-Glas vom restlichen Gehäuse der Uhr und Apple bestätigt auch offiziell, dass der Pulsmesser der Smartwatch nicht richtig funktioniert, wenn der Besitzer an der Stelle des Armes, wo die Uhr getragen wird, ein dunkles Tattoo hat. Positiv merken einige Nutzer eine längere Akku-Laufzeit als erwartet an.

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