Ohne Termin

Apple: Start des Internet-TV-Dienst verzögert sich

Der neue TV-Service geht vermutlich erst im kommenden Jahr an den Start. Somit dürfte auch der neue Apple TV ohne den kommenden IPTV-Dienst vorgestellt werden.
Von dpa / Daniel Rottinger
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Der Start von Apples Internet-TV-Dienst in den USA verzögert sich laut einem Medienbericht immer weiter. Jetzt peile Apple einen Termin im kommenden Jahr an, schrieb die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Bereits zuvor war berichtet worden, dass die neue Version der Fernsehbox Apple TV entgegen früheren Erwartungen nun doch im Herbst ohne neue neuen Service an den Start geht. Sie könnte laut Medienberichten am 9. September vorgestellt werden, wahrscheinlich zusammen mit neuen iPhone-Modellen.

Apple könnte zum Gamechanger im TV-Bereich werden

Starttermin für Internet-TV-Dienst von Apple ungewissStarttermin für Internet-TV-Dienst von Apple ungewiss Apple soll schon seit Jahren daran arbeiten, TV-Programme in den USA über das Internet bereitzustellen, für die man aktuell ein Kabel- oder Satelliten-Abo braucht. Apple wird zugetraut, damit den Wandel des Geschäfts zu beschleunigen. Es verändert sich bereits durch Streaming-Dienste wie Netflix sowie Apps von Pay-TV-Kanälen.

Kein schneller Deal in Aussicht

Die Verhandlungen mit Sendern und Rechteinhabern zögen sich jedoch weiter hin, berichtete Bloomberg. Schon der 2011 gestorbene Apple-Mitgründer Steve Jobs scheiterte dem Vernehmen nach seinerzeit mit seinen weitreichenden Fernsehplänen am Widerstand aus der TV-Industrie. Außerdem habe Apple noch nicht die nötige eigene Netz-Infrastruktur aufgebaut, um die Massen an Videoinhalten in hoher Qualität schnell zu den Kunden zu liefern. Apples Umgang mit der Content-Industrie gestaltete sich bereits Anfang des Jahres als eher kompliziert. Damals hatte der Tech-Blog Re/code gemeldet, dass die teilnehmenden Sender nicht nur für die Inhalte, sondern auch für die technische Abwicklung der Streams verantwortlich sein sollen. Zudem wurde die Vermutung in den Raum gestellt, dass die Content-Partner auch die Kosten für die Verbreitung selbst übernehmen sollen.

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