Betriebssystem

Apple veröffentlicht weitere Software-Updates

Für die Apple Watch stehen zwei neue watchOS-Versionen zur Instal­la­tion bereit. Auch für iPhone, iPad und Apple TV deuten sich baldige offi­zi­elle Updates an.

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Foto: teltarif.de
Apple hat am Montag­abend weitere Soft­ware-Updates veröf­fent­licht. So können Besitzer einer Apple Watch die Version 6.2.5 des watchOS-Betriebs­sys­tems instal­lieren. Wer eine Apple Watch Series 1, 2, 3 oder 4 besitzt und an einem iPhone betreibt, auf dem noch iOS 12.x genutzt wird, hat die Möglich­keit, seine Smart­watch auf die watchOS-Version 5.3.7 zu aktua­li­sieren.

Die Updates bringen unter anderem Verbes­se­rungen und Fehler­be­he­bungen mit sich, wie der offi­zi­elle Chan­gelog verrät. Genauere Einzel­heiten hat Apple noch nicht genannt. Mit der neuen Firm­ware will Apple auch neue Ziffern­blätter veröf­fent­li­chen. Diese erfor­dern aller­dings ein iPhone, auf dem iOS 13.5 instal­liert ist. Anders als für die Apple Watch wurde für andere Apple-Geräte aber noch ein offi­zi­elles Update veröf­fent­licht.

iOS 13.5: Golden Master Version ist da

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Foto: teltarif.de
Parallel zur Veröf­fent­li­chung der neuen Soft­ware für die Smart­watch hat Apple auch Updates für die Beta-Versionen von iOS 13.5, iPadOS 13.5 und tvOS 13.4.5 zum Down­load bereit­ge­stellt. Es handelt sich um die Golden Master Versionen, was darauf hindeutet, dass auch iPhone, iPad und Apple TV in Kürze ein offi­zi­elles Soft­ware-Update erhalten.

iOS 13.5 öffnet beispiels­weise eine API, die für offi­zi­elle Corona-Tracking-Apps genutzt werden kann. Nutzer, die eine Schutz­maske tragen, werden schneller erkannt. Das bedeutet aller­dings nicht, dass Face ID funk­tio­niert. Viel­mehr werden die Anwender schneller zum Menü zur Eingabe der PIN weiter­ge­leitet.

Neue Features des iPhone- und iPad-Updates

Auch abseits der Features, die im Rahmen der Corona-Krise Einzug in die Betriebs­sys­teme von Apple halten, gibt es einige Neue­rungen. So können Inhalte, die auf Apple Music konsu­miert werden, auf Face­book und Insta­gram geteilt werden. Für FaceTime-Grup­pen­ge­spräche kann die Vorein­stel­lung abge­schaltet werden, dass das Video­si­gnal des Nutzers, der gerade spricht, im Vorder­grund ange­zeigt wird.

Vorerst auf den ameri­ka­ni­schen Markt beschränkt ist die Möglich­keit, bei einem Notruf Daten aus der Apple-Health-App mit den Mitar­bei­tern am anderen Ende der Leitung zu teilen. Weitere Soft­ware-Neuheiten von Apple sind bereits im Juni zu erwarten. Im kommenden Monat veran­staltet Apple seine Entwick­ler­kon­fe­renz WWDC als Online-Event. Hier ist unter anderem ein Ausblick auf iOS 14 zu erwarten.

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