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Apple Smartwatch Schnäppchen: Lohnt der Einstieg ?

Wer sich schon immer eine Smart­watch zulegen wollte, hat ausge­rechnet beim als "teuer" verru­fenen Hersteller Apple die Möglich­keit, für 219 Euro einzu­steigen. Im freien Handel geht's noch güns­tiger. Lohnt sich das?

Eine Smart­watch wäre ja schon eine feine Sache, aber ist das nicht fürch­ter­lich teuer? Mitnichten. Die wohl welt­weit am meisten verkauften smarten Uhren von Apple gibt es in verschie­denen Modell­vari­anten. Wenn der Akku noch fit ist, kann man selbst die "Watch Serie 0" (erschien erst­malig 2015) in Verbin­dung mit einem aktu­ellen iPhone Modell noch gut verwenden.

Apple Watch 6 ab 429 Euro

Apple Watch Hermès Die Apple Watch Hermès für über 1.300 Euro
Foto: Apple
Eine aktu­elle Apple Watch 6 startet offi­ziell bei 429 Euro, im Edel­stahl­gehäuse mit Gold können es ab 779 Euro sein. In Silber mit Leder­arm­band sind es 829 Euro oder 929 Euro, wenn man nicht nur GPS, sondern auch Cellular und ein 44mm Titan­gehäuse haben will. Dafür bietet die Watch 6 ein Always-On-Display und die Möglich­keit eines einka­naligen EKG oder einen Alarmruf, der bei Sturz des Uhrträ­gers (oder der Uhrträ­gerin) ausge­löst wird und Hilfe herbei­rufen kann.

Wer es auf die Spitze treiben möchte, könnte das Luxus-Modell Watch Hermés (44mm) für 1379 Euro bestellen.

Es geht auch unter 300 Euro

Es geht aber auch deut­lich güns­tiger. Die Apple Watch SE startet schon bei 299 Euro und ist weit­gehend aktuell, misst aber dann keine Sauer­stoff­sät­tigung des Uhren­trä­gers und zeigt auch kein einka­naliges EKG an. Als Armband kommt unter anderem das Solo Loop zum Einsatz, das ist ein dehn­barer Silikon "Armring", der zum Anziehen oder Ablegen einfach etwas gedehnt wird.

Apple Watch 3 für 219 Euro oder weniger?

Die Apple Watch 3 gibt es zu Apple Tiefstpreis von 219 Euro Die Apple Watch 3 gibt es zu Apple Tiefstpreis von 219 Euro
Screenshot: Henning Gajek / teltarif.de
Sollten aber die knapp 300 Euro immer noch den Etat sprengen, könnte eine nagel­neue Apple Watch 3 inter­essant sein, die es original bei Apple zum für Apple fast schon Discount-artigen-Preis ab 219 Euro gibt. Schaut man auf einschlä­gige Vergleichs­seiten im Internet kommt man schon nahe der 200 Euro Grenze oder darunter, aber aufpassen: Das können auch aufge­arbei­tete Uhren oder Rück­läufer ("B-Ware") oder schlicht gebrauchte Objekte mit Krat­zern und keiner Funk­tions­garantie sein.

Apple Watch kam 2017 auf den Markt

Die Apple Watch 3 kam erst­malig im September 2017 auf den Markt. Sie ist wasser­geschützt (bis 50 Meter Tiefe) und im weißen oder schwarzen Alumi­nium-Gehäuse (38mm, Armband 130-200mm Umfang) zu haben. 38 mm Diago­nale bedeuten eine Höhe von 38,6 mm und eine Breite von 33,3 mm und eine Dicke von 11,4  mm, mit einem Gewicht von 26,7 Gramm.

Die Watch 3 ist in zwei Farben erhält­lich: "space­grau" (schwarz) oder weiß. Sollte man eher auf einer 42mm Uhr stehen, umfasst das Armband 140-210mm, die Uhr wird dann 42,5mm hoch und 36,4mm breit und 32,3 Gramm schwer (ohne Armband). Der Preis steigt dabei auf 249 Euro. Beide Versionen haben GPS-Empfang, etwa um Jogging oder Wander­stre­cken zu erfassen. Die Cellular-Version (mit inte­griertem 3G/4G-Mobil­funk) der Watch 3 wird von Apple neu offenbar nicht mehr ange­boten, sollte aber noch im freien Handel erhält­lich sein, sofern man sich nicht gleich für die Watch SE (mit Mobil­funk ab 379 Euro) entscheidet.

Details zur Watch 3

Das Alumi­nium­gehäuse enthält einen GPS/GNSS-Navi­gations-Empfänger, den Apple-S3 Dual-Core Prozessor, den W2 Apple Wire­less Chip, einen baro­metri­scher Höhen­messer, einen opti­schen Herz­sensor (für Puls und Schlaf­ver­halten) und einen Beschleu­nigungs­sensor (Gyro­sensor). Zum Abspielen von Musik und zum Spei­chern von Daten stehen etwa 8 GB interner Spei­cher zur Verfü­gung. Das Display ist aus Ion-X Glas, der Gehäu­seboden aus Kompo­sit­mate­rial.

Die Uhr funkt im WLAN-Bereich nach Stan­dard 802.11b/g/n auf 2,4 GHz und verbindet sich über Blue­tooth 4.2 mit dem gekop­pelten iPhone oder einem Headset. Der Uhren-Akku hat eine Batte­rie­lauf­zeit von etwa 18 Stunden, wenn die Uhr intensiv genutzt wird. In der tägli­chen Praxis sind durchaus bis zu 1,5 Tage drin, wenn man die Uhr nicht perma­nent aufruft oder im Theater-Modus betreibt. Wird die Uhrzeit selten aufge­rufen und lasst man sie im Ener­gie­spar­modus weiter­laufen, ist eine reine Zeit­anzeige von bis zu 7 Tagen (getestet) möglich. Auf der Watch 3 läuft ab Werk das Betriebs­system WatchOS 6, ein Update auf WatchOS 7 (aktuell 7.3.3 bald 7.4) ist möglich.

Doch besser die Watch SE wählen?

Wer vor der Entschei­dung steht, rund 200 Euro für die Apple Watch 3 zu inves­tieren, sollte sich prüfen, ob nicht auch die Apple Watch SE für rund 100 Euro mehr in Frage kommt. Sie ist deut­lich neuer und kann mehr. Statt des S3 Prozes­sors ist bereits der S5 Prozessor (wie bei der Watch 5) einge­baut. Mit dem kommenden WatchOS 8 dürfte die Version SE noch funk­tio­nieren, während die Watch 3 das nicht mehr bekommen wird.

Zu beachten ist, dass für die Einrich­tung einer Apple Watch zwin­gend ein Apple iPhone vorhanden sein muss. Wer mit der Watch tele­fonieren will, muss sich aller­dings keine Watch mit Mobil­funk­schnitt­stelle kaufen, das kann auch die WLAN-Version der Watch in Verbin­dung mit einem iPhone.

Wer lieber eine Play­sta­tion 5 ins Auge fassen will, auch hier gibt es güns­tige Möglich­keiten.

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