Mobiles Bezahlen

Apple Pay bei der Sparkasse: So geht's

Die Spar­kassen infor­mieren bereits jetzt über Details, wie Kunden künftig Apple Pay nutzen können. Auch Debit-Karten sind geeignet. Die Giro­card soll 2020 folgen.
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Noch in diesem Jahr soll Apple Pay bei den Spar­kassen starten. Hinweise dazu gibt es bereits seit vielen Monaten und mitt­lerweile nennt Apple die Spar­kassen auch auf seiner Webseite als Partner für den mobilen Bezahl­dienst. Einen genauen Termin für den Start gibt es nach wie vor nicht. Aller­dings bereiten die Spar­kassen ihre Kunden bereits auf die bevor­stehende Einfüh­rung von Apple Pay vor, wie das Beispiel der Spar­kasse Pader­born-Detmold zeigt, die auf ihrer Webseite sehr ausführ­lich beschreibt, wie sich der gemeinsam mit Apple ange­botene Service nutzen lassen wird.

Inter­essenten sollen so die Möglich­keit bekommen, sich schon jetzt auf den Start von Apple Pay vorzu­bereiten. So muss für die Nutzung des neuen Ange­bots Online-Banking frei­geschaltet und die Spar­kassen-App auf dem iPhone instal­liert werden. Zudem müssen die poten­ziellen Nutzer auf pushTAN oder chipTAN umstellen. Nicht zuletzt wird eine Kredit- oder Debit­karte benö­tigt, die in die Apple Wallet einge­bunden werden kann. Diese muss, wenn sie nicht bereits vorhanden ist, eben­falls noch bean­tragt werden.

Aktuell kommen für die Nutzung von Apple Pay die Spar­kassen-Kredit­karte und die "Spar­kassen-Karte Basis" in Frage. Im kommenden Jahr soll sich auch die Giro­card für Apple Pay nutzen lassen. Das könnte dem mobilen Bezahl­dienst hier­zulande noch einen Schub verleihen, zumal es nach wie vor Verkaufs­stellen gibt, die zwar kontakt­lose Zahlungen ermög­lichen, aber nur mit Giro­card und nicht mit einer Kredit­karte.

Apple bei Volks­banken und Raiff­eisen­banken eben­falls noch 2019?

Apple Pay bei der SparkasseApple Pay bei der Sparkasse Neben den Spar­kassen haben auch die Volks­banken und Raiff­eisen­banken ange­kündigt, noch in diesem Jahr Apple Pay anzu­bieten. Ob das tatsäch­lich klappt, bleibt abzu­warten, denn anders als die Spar­kassen nennt Apple diese Kredit­insti­tute noch nicht in der Liste der Partner, die die Mobile Payment Lösung noch 2019 einführen. Rund einein­halb Monate vor Jahres­ende deutet das eher auf Verzö­gerungen hin.

Als weitere Kredit­insti­tute, die noch in diesem Jahr Apple Pay einführen, werden hingegen die Noris­bank, die Open­bank und Sodexo genannt. Auch bei diesen Apple-Part­nern ist der genaue Start­termin bislang noch offen. Die DKB, die ihren Kunden Apple Pay schon seit einiger Zeit anbietet, hat unter­dessen eine Werbe­kampagne gestartet, um weitere Kunden davon zu über­zeugen, unter­wegs mit Smart­phone oder Smart­watch zu bezahlen.

Während die DKB ihren Kunden auch Google Pay anbietet, ist das bei den Spar­kassen sowie bei den Volks­banken und Raiff­eisen­banken nicht vorge­sehen. Statt­dessen kommen eigene Android-Apps für kontakt­lose Zahlungen zum Einsatz. Nach­teil: Diese funk­tionieren zwar auf dem Handy, nicht aber auf der Smart­watch.

Die digi­talen Karten der Volks­banken und Raiff­eisen­banken haben wir in einer weiteren Meldung bereits einem Test unter­zogen.

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