Mobil bezahlen

Sparkassen: Apple Pay mit Girocard sehr erfolgreich

Die Spar­kassen bezeichnen die Apple-Pay-Nutzung mit der Giro­card als eine der erfolg­reichsten Produkt­ein­füh­rungen. Auch Apple zeigt sich zufrieden.

Apple Pay mit Girocard erfolgreich Apple Pay mit Girocard erfolgreich
Screenshot: teltarif.de, Quelle: sparkasse.de
Die Giro­card ist als Nach­fol­gerin der EC-Karte in Deutsch­land weiterhin stark verbreitet. Im August haben die Spar­kassen als bislang einzige Kredit­insti­tute die Möglich­keit geschaffen, die Giro­card in Apple Pay einzu­binden. Somit können Inter­essenten auch dann mit dem iPhone oder der Apple Watch bezahlen, wenn das jewei­lige Geschäft nur diese deut­sche Insel­lösung anstelle der welt­weit übli­chen Kredit­karten akzep­tiert.

Einem Welt-Bericht zufolge hat sich der Aufwand, die Giro­card mit Apple Pay kompa­tibel zu machen, gelohnt. "Die Spar­kassen werden im Dezember mehr als 1,5 Millionen Apple-Pay-Nutzer haben. Das sind noch­mals dreimal mehr als im August", zitiert Welt die Apple-Pay-Chefin Jennifer Bail. Wie es im Bericht weiter heißt, war Apple Pay mit der Giro­card für die Spar­kassen eine der erfolg­reichsten Produkt­ein­füh­rungen in den vergan­genen Jahren.

Erwar­tungen über­troffen

Apple Pay mit Girocard erfolgreich Apple Pay mit Girocard erfolgreich
Screenshot: teltarif.de, Quelle: sparkasse.de
Sowohl bei Apple als auch bei den Spar­kassen wurden die Erwar­tungen in die Einfüh­rung von Apple Pay mit der Giro­card über­troffen. Umso erstaun­licher ist es, dass bislang keine weiteren Kredit­insti­tute ange­kün­digt haben, den Nach­folger der EC-Karte bei Apple Pay zu inte­grieren.

Die Volks­banken und Raiff­eisen­banken, die den mobilen Bezahl­dienst von Apple gene­rell erst seit Ende April anbieten, hatten einer Erwei­terung des Dienstes auf die Giro­card zunächst eine Absage erteilt. Aller­dings gab es bislang keine Zahlen dazu, wie erfolg­reich das Angebot von Kunden der Spar­kassen ange­nommen wird.

Mairead McGuinness: "Gleiche Wett­bewerbs­bedin­gungen notwen­diger denn je"

Welt zitiert aber auch die EU-Finanz­kom­mis­sarin Mairead McGuinness, die mobile Zahlungen mit Smart­phone oder Smart­watch als "Gold­mine" bezeichnet habe. "Dies ist eine Revo­lution im Zahlungs­ver­kehr - und in dessen Regu­lie­rung und Über­wachung." Notwen­diger denn je seien gleiche Wett­bewerbs­bedin­gungen.

Apple-Pay-Chefin Jennifer Bail will von der Kritik nichts wissen. Sie bezeich­nete den Service als Platt­form, die es gerade auch klei­neren Markt­teil­neh­mern ermög­liche, mit großen Mitbe­wer­bern zu konkur­rieren. Allein in Europa würden rund 2600 Banken Apple Pay anbieten. Die Platt­form schaffe ein "Feld mit glei­chen Spiel­regeln für alle".

Erst vor wenigen Wochen hat auch Samsung seinen mobilen Bezahl­dienst in Deutsch­land gestartet.

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