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Apple Pay ab sofort mit (fast) jeder Kreditkarte nutzbar

Apple Pay ist ab sofort auch mit Curve nutzbar. Hier lassen sich belie­bige MasterCards und Visa-Kredit­karten einbinden. American Express ist mit Curve hingegen nicht nutzbar.
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Vergan­gene Woche gab es bereits einen inof­fizi­ellen Test, von dem einige Kunden profi­tieren konnten, jetzt geht es offi­ziell los: Apple Pay ist ab sofort auch mit einer MasterCard von Curve nutzbar. Das hat Curve via Twitter bestä­tigt. Auch in der App des Anbie­ters findet sich ein Hinweis, während die Apple Wallet nun auch die Möglich­keit bietet, MasterCards von Curve zur Nutzung mit Apple Pay hinzu­zufügen.

Die Beson­derheit von Curve ist, dass es sich dabei eher um eine "Relais­station" als um eine eigen­stän­dige Kredit­karte handelt. Diese bündelt bereits vorhan­dene MasterCards und Visa-Kredit­karten. American Express ist mit Curve hingegen nicht nutzbar. Über die Curve-App kann der Kunde zwischen den einge­bundenen Kredit­karten wech­seln und so immer die Karte auswählen, die gerade genutzt werden soll.

Curve verdient sein Geld mit Kunden­daten

Apple Pay bei CurveApple Pay bei Curve Da sich bei Curve belie­bige Kredit­karten anderer Kredit­insti­tute inte­grieren lassen, kann Apple Pay über diese "Relais­station" auch mit Master- und VisaCards von Banken verwendet werden, die den mobilen Bezahl­dienst selbst noch nicht im Angebot haben. Das Angebot ist in der Basis­version grund­gebühr­frei, wobei Curve keinen Hehl daraus macht, mit den Daten des Kunden Geschäfte zu machen und das Nutzungs­verhalten der Anwender zu analy­sieren.

Zu beachten ist, dass in der grund­gebühr­freien Karte Curve Blue monat­lich nur 500 Euro Fremd­währungs-Umsatz ohne zusätz­liche Kosten möglich sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob bei der in Curve einge­bundenen Karte von Haus aus zusätz­liche Kosten für die Nutzung beispiels­weise in der Schweiz oder den USA anfallen.

Zweiter Tarif für knapp 10 Euro monat­lich

Für 9,99 Euro monat­liche Grund­gebühr ist Curve Black als Alter­native verfügbar. Hier ist der Fremd­währungs-Umsatz ohne Aufpreis unli­mitiert. Dazu gibt es auch andere Zusatz­leis­tungen wie eine Reise­versi­cherung für Kunden aus einigen euro­päischen Ländern, zu denen auch Deutsch­land gehört.

Curve ist neben Apple Pay grund­sätz­lich auch bei Google Pay dabei und würde hier gegen­über PayPal den Mehr­wert bietet, neben Smart­phones auch auf Smart­watches zu funk­tionieren. Aller­dings funk­tioniert Google Pay bei Curve derzeit nur für Kunden mit einer briti­schen Kredit­karten­nummer, die für deut­sche Inter­essenten nicht (mehr) erhält­lich ist.

Bereits vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, bei welchen Banken in Deutsch­land der Start von Apple Pay demnächst konkret wird.

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