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Apple: Übernahme von Streaming-Service Tidal

Möchte Apple seine Position auf dem Streaming-Markt durch die Übernahme von Tidal ausweiten? Diese Frage wirft ein aktueller Medienbericht auf.
Von dpa / Daniel Rottinger
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Apple ist laut einem Medienbericht an einer Übernahme des Streaming­dienstes Tidal des Rap-Musikers Jay Z interessiert. Der iPhone-Hersteller befinde sich derzeit in Gesprächen, den Dienst zu übernehmen, schreibt das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen. Demnach wolle Apple die starken Verbindungen Tidals mit populären Musikgrößen wie Kanye West und Madonna nutzen, um den eigenen Musik-Service noch attraktiver zu machen.

Apple zeigt Interesse an TidalApple zeigt Interesse an Tidal Ein Tidal-Sprecher dementierte allerdings der Zeitung gegenüber, dass es Gespräche zwischen Apple und "Managern von Tidal" gegeben habe. Dieses Dementi schließt allerdings nicht aus, dass Tidal-Eigentümer oder Personen aus dem Umfeld von Jay Z mit Apple gesprochen haben. Der Rapper hatte im März letzten Jahres die Plattform für 56  Millionen Dollar von der schwedischen Firma Aspiro übernommen.

Nutzer können zwischen verschiedenen Abos wählen
Nutzer können zwischen verschiedenen Abos wählen
Der Dienst bietet insgesamt rund 40 Millionen Songs aller drei großen Musikkonzerne sowie Independent-Labels. Inzwischen konnte der Rapper auch 19 populäre Künstler an seinen Dienst binden. Tidal ist auch der einzige Dienst, der die Musik des im April gestorbenen Musikers Prince im Katalog hat. Ein monatliches Abo kostet 9,99 beziehungsweise 19,99 Euro, je nach Audio-Qualität. Interessenten können das Angebot innerhalb der ersten 30 Tage gebührenfrei testen. Eine Kündigung vor dem Ablauf des Probemonats ist erforderlich.

Diese Änderungen bei Apple Music geplant

Im Herbst will Apple seine Musikplattform runderneuern. Aktuell ist Apple Music mit 15 Millionen zahlenden Abo-Kunden unter den Streaming-Angeboten die Nummer zwei hinter Spotify mit etwa 100 Millionen Nutzern, davon zahlt ein Drittel für ein Abo.

In einer weiteren Meldung hatten wir darüber berichtet, welche Änderungen Apple konkret für den Musik-Streamingservice plant.

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