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Apple MacBook Air im Hands-On: Bilder und Eindruck

Von Steffen Herget
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Noch hat es das neue Apple MacBook Air nicht zu uns in die Redaktion geschafft, wir erwarten den Postboten mit dem Testgerät aber jeden Tag. Um die Wartezeit zu verkürzen, haben wir einmal die Gelegenheit genutzt und uns im Apple Store schon einen Eindruck des unglaublich flachen Notebooks mit dem Aluminium-Gehäuse zu verschaffen. Was wir da gesehen haben, wusste auch durchaus zu gefallen.

Sehr stabil trotz schlanker Silhouette

Apple MacBook Air Eindruck Test Hands-On Bilder Schon beim ersten Griff nach dem neuen MacBook Air wird klar, dass so ein dünnes Subnotebook noch nie dagewesen ist. Die Alu-Flunder ist wirklich unverschämt dünn und lässt sogar das neue iPhone 4 manchmal pummelig aussehen. Dabei wirkt das MacBook Air aber sogar noch richtig stabil, auch das dünne Display lässt sich kaum verdrehen. In geschlossenem Zustand gibt das Unibody-Gehäuse, das perfekt in die aktuellen Apple-Designs passt, bei Druck auf den Deckel nur minimal nach. Wir würden uns vielleicht sogar trauen, in Turnschuhen über das geschlossene MacBook Air zu laufen, ohne Schäden zu verursachen, aber tun werden wir das natürlich nicht (und übernehmen auch keinerlei Gewähr dafür). Tastatur und Touchpad machen ebenfalls einen ganz hervorragenden Eindruck. Das Touchpad ist endlich so, wie wir es von einem MacBook erwarten und unterstützt natürlich auch die üblichen Multitouch-Gesten. Die Tastatur enttäuscht eigentlich nur in dem Punkt, dass es keine Hintergrundbeleuchtung gibt, das ist ein Feature, das viele MacBook-Nutzer liebgewonnen haben.

Ergonomie etwas ungewohnt

Ein wenig Kritik haben wir von unserem ersten Eindruck zum neuen MacBook Air aber auch mitgebracht. So ist die Ergonomie, vor allem beim kleinen Modell mit dem 11,6 Zoll großen Bildschirm im 16:9 Format, irgendwie ungewohnt. Der Bildschirm scheint etwas zu tief zu sitzen, zudem lässt sich das Display nicht besonders weit nach hinten klappen. Das ist nicht so gut für große Menschen, die mit dem MacBook auf dem Schoß arbeiten. Das 16:9 Format bringt zudem beim Surfen im Internet kaum Vorteile, hier wäre eher mehr Platz in der Vertikalen gefragt. Über die nicht besonders komplette Ausstattung des Apple MacBook Air haben wir bereits genug Worte verloren, solche Kriterien scheinen bei dem faszinierenden Gerät aber eher weniger wichtig zu sein. Die Tatsache, dass kein Flash vorinstalliert ist, ist allerdings wirklich ärgerlich, damit fällt nämlich auch YouTube flach. Immerhin soll das MacBook Air ohne Flash eine bis zu zwei Stunden längere Akku-Laufzeit haben. Das alles wird aber ein ausführlicher Test zeigen müssen, den wir hoffentlich bald in Angriff nehmen können.

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