Test

Apple iPod touch 64 GB im Test

Aus einem MP3-Player wurde ein Multimedia-PC im Kleinformat
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Anfang September hat Apple unter anderem die neue Generation des iPod touch vorgestellt. Dabei versprach der Hersteller eine um bis zu 50 Prozent verbesserte Performance. Zudem hat Apple dem "iPhone ohne Telefon" doppelt so viel Speicherplatz wie bisher spendiert. Damit ist der iPod touch nun mit bis zu 64 GB Speicherplatz erhältlich. Wir hatten Gelegenheit, das Gerät einem Test zu unterziehen.

Wie von Apple gewohnt kommt der iPod touch in einem edlen Gehäuse. Der iPod passt exakt in die vorgesehene Fassung. Allerdings hat Apple den Touchscreen mit einer Folie überzogen, die - zumindest im Falle unseres Testgeräts - dafür sorgt, dass sich der Monitor etwas klebrig anfühlt. Auch nach Abwischen war dieses Problem nicht vollends behoben, so dass sich der Touchscreen eines iPhone deutlich besser anfühlt.

Spärliches Zubehör

Apple iPod touchApple iPod touch Mitgeliefert werden die Bedienungsanleitung, ein Kabel, das die Verbindung zwischen Dock Connector und USB-Schnittstelle herstellt, und ein Headset, über das sich der MP3-Player auch steuern lässt. Ebenfalls in der Verpackung befindet sich ein Adapter, mit dem der iPod touch in der Univeral-Docking-Station von Apple abstellen lässt, über die der Player nicht nur aufgeladen wird, sondern die auch über einen Ausgang zum Anschluss an einen Kopfhörer oder an die HiFi-Anlage verfügt.

Man sucht aber vergeblich nach einem Netzteil oder gar nach der Docking-Station selbst. Wer seinen iPod touch nicht am PC oder Mac aufladen möchte oder bereits aus früheren iPod- oder iPhone-Zeiten einen Ladestecker besitzt, muss diesen gegen Extra-Kosten zusätzlich erwerben - bei einem im Hochpreis-Segment angesiedelten Gerät wenig akzeptabel, wenn auch nicht neu, denn auch bei der letzten Generation des iPod touch hat Apple das Zubehör im Auslieferungszustand eingespart.

Aktivierung über iTunes erforderlich

Ist der iPod touch aufgeladen, so muss er - wie ein iPhone - zuerst über iTunes am PC oder Mac aktiviert werden. Das wird durch ein entsprechendes Symbol auf dem Touchscreen angezeigt. Bei dieser Gelegenheit wird der Handheld auch gleich mit dem eigenen iTunes-Account verknüpft. Wer noch keinen Zugang zum iTunes Store besitzt, kann diesen im Rahmen der Aktivierung anlegen.

Ebenfalls im Rahmen der Ersteinrichtung kann der Nutzer festlegen, inwieweit der iPod touch mit Daten auf dem PC oder Mac synchronisiert werden soll. Zudem lässt sich das Gerät aus der Datensicherung eines früher genutzten iPod touch wiederherstellen, so dass nach dem Umstieg auf das neue Modell alle Daten und Applikationen wie gewohnt vorhanden sein sollten.

Über unsere Erfahrungen bei der Nutzung des neuen iPod touch berichten wir auf Seite 2.

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