Vorbestellungen

Apple lässt Nutzer zum Start des iPhone X warten

Heute gegen 9:01 Uhr hat Apple die Vorbestellungen für das iPhone X gestartet, was jedoch mehr zu Frust bei interessierten Käufern führte. Der Store reagierte lange Zeit überhaupt nicht und nun ist die Lieferzeit erwartungsgemäß sehr hoch.
Von mit Material von dpa
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Apple hat heute seine Kunden auf den Start der Vorbestellungen für sein neues iPhone X warten lassen. Die Website wurde für viele Anwender erst rund zehn Minuten nach der angekündigten Zeit von 9:01 Uhr MESZ frei­geschaltet. Die Liefer­zeit sprang sofort auf zwei bis drei Wochen hoch.

Branchen­beobachter und Börsianer erhoffen sich von der Entwicklung der Liefer­zeiten im Tages­verlauf Hinweise darauf, wie viele der neuartigen Geräte der Konzern ins wichtige Weihnachts­geschäft bringen kann. Nach Schätzungen des Analysten Ming-Chi Kuo von KGI Securities könnte Apple bis Weihnachten nur 20 bis 30 Millionen Geräte des iPhone X auf den Markt werfen.

Zuletzt wurde zudem spekuliert, dass Apple zum weltweiten Start am 3. November in 55 Ländern gerade mal 3 Millionen iPhone X überhaupt vorrätig hat. Selbst Vorbesteller sollen nicht einmal ansatz­weise vollständig beliefert werden können, da auch in den Apple Stores Geräte direkt verkauft werden sollen. Zuletzt sorgten zudem die enormen Preise mit Mobilfunkvertrag für Kopfschütteln.

Probleme bei der Produktion

iPhone XGroßer Ansturm auf Apple Online-Shop wegen des iPhone X (Bild: Frühes Design-Konzept) Laut jüngsten Berichten von Medien und Analysten sorgten zuletzt Engpässe bei Sensoren für das System zur Gesichts­erkennung dafür, dass die Produktion langsamer anfuhr als geplant. Das iPhone X ist das erste Apple-Smartphone, bei dem das Display praktisch die gesamte Front­seite einnimmt. Apple ersetzte dabei den bisher üblichen Fingerabdruck-Scanner namens Touch ID durch die neue Gesichts­erkennung mit der Bezeichnung Face ID mit Hilfe eines komplexen Systems. Das Weihnachts­geschäft ist für den Konzern die wichtigste Zeit des Jahres, in der die meisten iPhones verkauft werden.

Erst diese Woche sorgte ein Bericht von Bloomberg für Verärgerung bei Apple. Der Wirtschafts­nachrichten­dienst berichtete über gesenkte Anforderungen bei der Qualität der Face-ID-Komponenten, was Apple umgehend energisch dementierte. Mit dieser Maßnahme soll Apple die Menge an produzierten Modulen drastisch erhöhen, da die Ausbeute mit rund 20 Prozent sonst zu gering sei für die Produktion des iPhone X selbst.

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