Entsperrmethoden

iPhone X: Touch ID war nie ein Thema

Am Freitag beginnt der Verkauf des iPhone X von Apple, welches aufgrund seiner Konzeption mit Face ID statt Touch ID entsperrt werden kann. Dabei war Touch ID von Anfang an kein Thema für das Fullscreen-Smartphone mit iOS.
Von Stefan Kirchner
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Manche nennen es konsequent, andere alternativlos und andere wieder einen Kompromiss: Face ID als einzige Entsperr­methode für das iPhone X abseits von PIN, Password und Wischgeste. Dabei machte schon sehr früh das Gerücht die Runde, dass der Touch-ID-Sensor auf der Rückseite des damals noch als iPhone 8 bezeichneten Gerätes wandern könnte.

Doch wie Dan Riccio, Senior Vice President of Hardware Engineering bei Apple, gegenüber TechCrunch in einem Interview verriet, hatte Touch ID von Beginn an keine hohe Priorität bei der Entwicklung des iPhone X. Weder auf der Rück­seite, noch seitlich im Rahmen, wie es Sony bei seinen Flaggschiff-Modellen seit dem Xperia Z5 betreibt, geschweige denn unter dem Display.

Die Entscheidung zugunsten von Face ID sei laut Riccio schon sehr schnell in den ersten Phasen der iPhone-X-Entwicklung gefallen.

Zukunftsweisende Entscheidung

iPhone XFace ID löst den Touch-ID-Sensor im iPhone X mit Absicht ab Nach den ersten Entwürfen und Prototypen zeigte sich, dass Face ID schon damals eine hervorragende Alternative zu Touch ID darstellte. Daher wurde nicht weiter experimentiert und krampfhaft versucht, den Fingerabdruck­sensor irgendwo anders im Gerät unterzubringen. Das hielt trotzdem die Gerüchte­küche nicht davon ab, entsprechende Mutmaßungen in die Welt zu setzen, untermauert von Fotos angeblicher Prototypen der Rückseite mit entsprechenden Aussparungen.

Dennoch ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Entwicklung von Face ID für Dan Riccio und sein Team eine der härtesten Heraus­forderungen darstellte. Das Ziel sei immer gewesen, Touch ID gegen etwas zu tauschen, dass einfacher, sicherer und trotzdem natürlicher funktionieren würde, verglichen zur Erkennung des Fingerabdrucks.

Das Interessante an der ganzen Sache ist eigentlich, dass KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo exakt all das schon Monate im Voraus prophezeit hatte, was heute das iPhone X ausmacht: Apple wird eine bahnbrechende Kamera-Technologie zum Erkennen von Gesichtern zum Entsperren integrieren, es werden die zwei Speicher­größen mit 64 sowie 256 GB in den Handel kommen und das Jubiläums-iPhone wird ein 5,8 Zoll großes OLED-Display erhalten. All das etwa sieben Monate, bevor Apple das iOS-Smartphone tatsächlich offiziell vorstellte.

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