Spielverderber

Apple unterbindet Jailbreak bei neuer Version des iPhone 3G S

Außerdem angeblich bald UKW-Radio für das Apple iPhone
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Wie berichtet können derzeit wieder alle Modelle des Apple iPhone für die Installation von Software freigeschaltet werden, die nicht von Apple autorisiert wurde. Der iPhone-Hersteller holt jedoch bereits zum Gegenschlag aus, wie das Onlineportal iClarified berichtet. Demnach wurde die Hardware beim iPhone 3G S an einer Stelle verändert, die bislang für den Hack des Kulthandys genutzt wurde.

Apple iPhone 3G S Jailbreak Apple legt iPhone 3G S an die Kette.

Bisher ausgelieferte Handys sind nicht betroffen. Wer jedoch die Anschaffung eines neuen iPhone 3G S erwägt, muss damit rechnen, bereits ein neues Gerät mit geänderter Hardware zu erhalten. Dafür ist der Jailbreak mit den bislang üblichen Methoden nicht mehr möglich. Ob und wann der Hack dann auch für diese aktuelle Version des iPhone 3G S möglich sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Obwohl der iPhone-Hack von Apple nicht autorisiert ist und Anwender den Verlust der Hersteller-Garantie riskieren, erfreut sich der Jailbreak großer Beliebtheit, zumal es Anwendungen gibt, die nur auf diesem Weg zu bekommen sind. Apple selbst könnte den Anreiz für einen Jailbreak deutlich senken, indem der Hersteller die Einschränkungen bei der Zulassung von Programmen für den offiziellen AppStore zumindest lockern würde. Bislang gibt es allerdings keine Anzeichen für eine solche Maßnahme.

blackra1n jetzt auch für den Mac

Unterdessen wurde die blackra1n-Jailbreak-Software, die am Wochenende zunächst für Windows-Nutzer veröffentlicht wurde, auch für den Mac bereitgestellt. Nach wie vor ist es mit blackra1n aber nicht möglich, das iPhone unabhängig von der iTunes-Software zu aktivieren. Wer als Mac-Nutzer diese Option benötigt, ist derzeit mit der aktuellen Pwnage-Version besser bedient.

T-Mobile: Fußball-Bundesliga auf dem iPhone weiter kostenlos

Allen Gerüchten, denen zufolge der Mobile-TV-Empfang für T-Mobile-Kunden auf dem iPhone ab 15. Oktober kostenpflichtig wird, zum Trotz bleibt die Handy-TV-Nutzung zumindest auch am kommenden Wochenende kostenlos. Damit kann auch der nächste Spieltag der 1. und 2. Fußball-Bundesliga mit dem iPhone 3G und dem iPhone 3G S gratis gesehen werden, wenn der Nutzer einen T-Mobile-Vertrag besitzt und den Internet-Zugang über das UMTS-Netz des Mobilfunk-Netzbetreibers nutzt.

Bereits seit einigen Wochen strahlt Liga total! via T-Mobile neben der jeweiligen Konferenz auch wieder die Einzelspiele aus. Dabei kam es zu keinen Übertragungsproblemen wie zu Beginn der aktuellen Bundesliga-Saison. Nun entwickelt und testet T-Mobile eine neue Version der Mobile-TV-Applikationen, die auch erweiterte Features bekommen soll. Dazu zählt beispielsweise eine Lautstärke-Regulierung direkt über die Applikation. Sobald das Tool verfügbar ist, endet die kostenlose Mobile-TV-Testphase für iPhone-Besitzer.

Bald UKW-Radio als iPhone-Applikation?

Gerüchte gibt nach einem 9to5mac-Bericht es ferner darüber, dass Apple für das iPhone eine Radio-Applikation entwickelt. Schon lange vor der Markteinführung des iPhone 3G S gab es Berichte, denen zufolge der im aktuellen iPhone-Modell verwendete Chipsatz auch als Radio verwendet werden kann. Bislang hat Apple jedoch auf diese Funktion verzichtet, während der Hersteller der aktuellen Version des iPod nano ein FM-Radio spendiert hat.

Wie es im Bericht von 9to5mac weiter heißt, sollen sich die gerade übertragenen Musiktitel auf dem iPhone-Display anzeigen und direkt bei iTunes kaufen lassen, sofern diese Daten vom jeweiligen Sender übertragen werden. Das wäre beispielsweise über das Radio-Data-System (RDS) möglich.

Unklar ist die Frage, ob Apple das iPhone 3G S schon so vorausschauend entwickelt hat, dass das Handy ggf. auch über eine Antenne für den Radio-Empfang verfügen würde. Bei vielen anderen Handys mit integriertem UKW-Radio dient das Headset gleichzeitig als Antenne. Diese Lösung wäre theoretisch auch beim iPhone denkbar, sofern das Gerät bei der Produktion entsprechend vorbereitet wurde.

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