Entschädigung

Schwacher iPhone-Akku: Apple will Nutzer entschädigen

Wer ein iPhone Baujahr 2014, 2015 oder 2016 sein Eigen nennt, wird mit der Zeit eine schwä­chere Perfor­mance erlebt haben. Apple möchte die Betrof­fenen nun mit einer Einmal­zahlung entschä­digen.
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Apples Ruf litt durch das vor über zwei Jahren losge­tretene Akku-Gate, nun möchte der Hersteller betrof­fenen iPhone-Nutzern eine Entschä­digung zahlen. Bis zu einer halben Milli­arde US-Dollar sei das Unter­nehmen bereit unter den entspre­chenden Smart­phone-Anwen­dern zu verteilen.

Daraus würden sich 25 US-Dollar je User ergeben. Eine Sammel­klage von Betrof­fenen mündete in einen Gerichts-Mara­thon für Apple, welchen der kali­forni­sche Konzern jetzt mit diesem Vergleich beenden möchte. Damals klagten Besitzer von iPhone 6, iPhone 6s und iPhone 7, dass ihre Prozes­sorleis­tung bei schwä­chelnden Akkus gedros­selt wurde.

Apple will Eini­gung bei lang­jährigem Gerichts­streit

Der Akku des iPhone 6Der Akku des iPhone 6 Dass der Akku von Mobil­geräten nach längerer Nutzungs­dauer nach­lässt, ist unaus­weich­lich, aller­dings reagierte Apple damals nicht unbe­dingt verbrau­cher­freund­lich. So beschwerten sich die Anwender, dass der Hersteller sie nicht auf einen mögli­chen Austausch des Strom­spei­chers verwies.

Anschlie­ßend lenkte die Firma ein und redu­zierte die Kosten für einen Batte­riewechsel. Skepsis kam auf, ob Apple die Verbrau­cher durch das Herab­senken der Leis­tung der älteren iPhones zu einem Kauf eines neueren Modells drängen wollte. Das Unter­nehmen beteu­erte jedoch, dass die Dros­selung der CPU-Perfor­mance ledig­lich dazu diente, einer spon­tanen Abschal­tung der Tele­fone durch mäßig erhal­tene Akkus vorzu­beugen.

Abseits des vergüns­tigten Batte­rieaus­tauschs gibt es mitt­lerweile umfas­sendere Infor­mationen über den Zustand des Strom­spei­chers auf den entspre­chenden Mobil­geräten. Explizit handelt es sich um die Modelle iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPhone 6s, iPhone 6s Plus, iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Mit der Auszah­lung von 25 US-Dollar an Nutzer in den USA möchte sich Apple jetzt mit den Gerichten einigen.

Weiter­führende Infor­mationen zur Scha­dens­begren­zung

Die Summe pro User kann zwischen 25 und 46 US-Dollar vari­ieren. Insge­samt plant der Konzern einen Betrag von mindes­tens 310 Millionen und höchs­tens 500 Millionen US-Dollar als Entschä­digung zu inves­tieren.

Die Scha­dens­experten des Herstel­lers stufen die Auszah­lung als „beträcht­lich ein“. Auch die Anwälte der Verbrau­cher bezeichnen die ange­strebte Eini­gung als „fair und ange­messen“. Apple betont jedoch, dass es sich hierbei um kein Schuld­einge­ständnis handelt.

Wir wurden durch The Guar­dian auf die Vergleichs­verein­barung aufmerksam. Sie können das voll­stän­dige Doku­ment unter folgendem Link einsehen.

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