Teurer

Apple iPad kostet in Deutschland mehr als erwartet

Kleinste Version schlägt mit 514 Euro zu Buche
Von Marc Kessler mit Material von dpa
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Das Apple iPad wird in Deutschland teurer sein als bislang angenommen: Das kleinste Modell, das iPad WiFi mit 16 Gigabyte Hauptspeicher, kommt am 28. Mai für 514 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) - und nicht, wie bislang erwartet, für 479 Euro - hierzulande auf den Markt, teilte Apple am Freitag Abend mit. In den USA kostet das selbe Modell 499 Dollar (392 Euro, ohne Mehrwertsteuer).

Der Nettopreis ohne Mehrwertsteuer in Deutschland liegt bei 431 Euro - und damit 40 Euro über dem Preisniveau auf der anderen Seite des Atlantiks. In Deutschland steckt allerdings auch noch eine Urheberrechtsabgabe in Höhe von rund 15 Euro in dem Verkaufspreis.

UMTS-Varianten kosten jeweils 100 Euro Aufpreis

Das iPad-Modell mit 32 Gigabyte kostet 614 Euro, das 64-GB-Modell 714 Euro. Die Varianten mit UMTS-Modul kosten jeweils 100 Euro mehr (also 614, 714 bzw. 814 Euro). In den USA hat Apple bereits über eine Millionen iPads verkauft. Die Kunden des kalifornischen Elektronikkonzerns haben bereits über 12 Millionen iPad-Programme aus dem iTunes AppStore von Apple und über 1,5 Millionen digitale Bücher aus dem neuen iBookstore heruntergeladen.

Der deutsche Tablet-Computer-Hersteller Neofonie hatte am Freitag angekündigt, sein unter dem Namen WePad vorgestelltes Gerät künftig unter dem Namen WeTab zu vermarkten. "Das Tablet bleibt das Gleiche, nur der Name ändert sich", verkündete das Berliner Unternehmen auf Facebook. Experten vermuten, dass hinter dem Namenwechsel ein Markenstreit steht.

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