Überraschend

Updates: Apple veröffentlicht iOS 13.1.3 und iPad OS 13.1.3

Das neue iOS 13 ist etwas holprig gestartet. Gestern Abend lieferte Apple erneut ein Update vor, das bekannte Probleme besei­tigt.
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Selbst lang­jährige Apple-Fans sind irri­tiert. Die Version 13 des iOS-Betriebs­systems von Apple ist mit außer­gewöhn­lich vielen Kinder­krank­heiten gestartet. Apple hatte schon kurz nach dem Release zum Erschei­nungs­termin der neuen iPhone-11-Modelle einige Updates nach­gelie­fert, auf iOS 13 folgte iOS 13.1, dann iOS 13.1.1 und bald iOS 13.1.2. Gestern Abend legte Apple erneut nach. iOS 13.1.3 beinhaltet Fehler­behe­bungen und Verbes­serungen für das iPhone und iPadOS 13.1.3 für die iPads, die neuer sind als das Modell iPad Air (1), das wurde schon mit der finalen Version 12.4.2 „abge­speist“.

Blue­tooth Probleme

Das Update iOS 13.1.3 ist je nach Endgerät rund 105 MB groß und beseitigt u.a. Probleme mit Bluetooth.Das Update iOS 13.1.3 ist je nach Endgerät rund 105 MB groß und beseitigt u.a. Probleme mit Bluetooth. Das Update 13.1.3 löst nach Angaben von Apple einige Probleme, beispiels­weise:

  • bei dem ein Gerät bei einge­henden Anrufen mögli­cher­weise nicht mehr klin­gelt oder vibriert
  • bei dem Einla­dungen zu Terminen in Mail nicht geöffnet werden können
  • bei dem Daten in der App „Health“ nach Anpas­sungen für die Sommer­zeit mögli­cher­weise nicht korrekt ange­zeigt werden
  • bei dem Sprach­memos nach der Wieder­herstel­lung von einem iCloud-Backup nicht mehr geladen werden können
  • bei dem Apps bei der Wieder­herstel­lung von einem iCloud-Backup nicht mehr geladen werden können
  • bei dem die Apple Watch nicht mehr erfolg­reich gekop­pelt werden kann
  • bei dem Mittei­lungen nicht mehr auf der Apple Watch empfangen werden können
  • bei dem bei bestimmten Fahr­zeugen Blue­tooth-Verbin­dungen abbre­chen können
  • Verbes­sert die Zuver­lässig­keit der Verbin­dung von Blue­tooth-Hörhilfen und -Head­sets
  • Verbes­sert die Leis­tung beim Start von Apps, die Game Center verwenden
Gene­relle Infor­mationen zu den Details von Apple-Soft­ware­updates liefert das Unter­nehmen auf einer eigenen Info­seite im Netz.

Auch MacOS bekam Update

macOS Catalina bekommt ein erstes Bugfix Update, es ist etwa 980 MB groß.
macOS Catalina bekommt ein erstes Bugfix Update, es ist etwa 980 MB groß.
Nicht nur Apple iOS und iPad OS wurde aufge­frischt, auch für das neue Betriebs­system MacOS Cata­lina (10.15) lieferte Apple ein etwa 958 MB großes Update aus. Es löst unter anderem Probleme, die nach dem Neustart eines MacOS Compu­ters auftreten konnten, wenn die Grund­konfi­gura­tion des Compu­ters hängen blieb. Jetzt dauert es nur noch wenige Sekunden, bevor sich der Computer zurück­meldet.

Backups sind sinn­voll

Updates sind bei vielen Anwen­dern "gefürchtet", weil man nie genau weiss, was neu, oder "besser" ist oder welche neuen unge­wollten Probleme damit auftreten. Updates sind aber durchaus sinn­voll, um die zwischen­zeit­lich aufge­fundene Sicher­heits­lücken zu schließen.

Es empfiehlt sich, regel­mäßig, z.B. vor einem Update ein Backup durch­führen. Bei Compu­tern ist das auf einer externen Fest­platte möglich, bei Handys können es Ange­bote im Netz sein. Bei Apple ist die iCloud in der Grund­version kostenlos, gegen geringe Gebühren kann größerer Spei­cher gebucht werden.

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