Marktforscher

Apple dominiert den Smartwatch-Markt

Die Marktforscher von IDC haben den Wearables-Markt unter die Lupe genommen. Der hat im letzten Quartal mächtig zugelegt.
Von mit Material von dpa
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Apple hat im vergan­genen Weih­nachts­ge­schäft nach Berech­nungen von Markt­for­schern gut zehn Millionen Computer-Uhren verkauft. Damit hielt die 2015 einge­führte Apple Watch einen Anteil von knapp 60 Prozent am Smart­watch-Markt, wie aus Zahlen der Analy­se­firma IDC hervor­geht. In den vergan­genen Jahren brachten viele Uhren-Marken konkur­rie­rende Geräte mit einer Version des Google-Betriebs­sys­tems Android auf den Markt. Anders als bei Smart­phones eroberte Android Wear aber nicht den Groß­teil des Marktes.

Starkes Wachstum bei Weara­bles

Bei Smartwatches ist Apple immer noch die absolute Nummer 1.Bei Smartwatches ist Apple immer noch die absolute Nummer 1. Bei Fitness-Bändern sei die chine­si­sche Firma Xiaomi stark, von der rund jedes dritte dieser Geräte gekommen sei, schrieb IDC. IDC analy­sierte in dem gestern veröf­fent­lichten Bericht die gesamte Gerä­te­ka­te­gorie der soge­nannten „Weara­bles“ - am Körper trag­barer Mini-Geräte. Diese ist laut IDC im vierten Quartal 2018 um 31,4 Prozent auf einen neuen Rekord von 59,3 Mio. Stück gewachsen. Im gesamten Jahr betrug das Wachstum 27,5 Prozent mit in Summe 172,2 Mio. verkauften Stück.

Grund für das Wachstum sind vor allem auch die vielen Bundle-Ange­bote, die Smart­phone-Hersteller in der letzten Weih­nachts­saison geschnürt haben. Dadurch konnte etwa Samsung 4 Mio. Geräte verkaufen. Insbe­son­dere die neue Galaxy Watch wurde gut ange­nommen. Samsung liegt damit auf dem fünften Platz welt­weit.

Apple: Erfolg dank AirPods

IDC zählt zu den Weara­bles auch Ohrhörer wie Apples AirPods oder Googles Pixel Buds. Diese Geräte kata­pul­tieren Apple an die Spitze der Weara­bles-Hersteller mit 16,2 Mio. verkauften Geräten im vergan­genen Quartal. Xiaomi folgt auf Rang zwei mit 7,5 Millionen Geräten, Huawei rückte mit 5,7 Millionen Geräten auf den dritten Platz vor. Auf Rang vier sieht IDC den Fitness­band-Pionier Fitbit (5,5 Millionen verkaufte Geräte).

Der Trend in Sachen Weara­bles soll sich fort­setzen

„Der Markt für am Körper getra­gene Weara­bles ist im vergan­genen Jahr erheb­lich gewachsen, und wir gehen davon aus, dass dies auch in den kommenden Jahren anhalten wird“, glaubt Jitesh Ubrani,leitender Rese­arch-Analyst für IDC Mobile Device Trackers. Dafür werden auch die Hersteller selber sorgen. So hat Samsung erst kürz­lich die Smart­watch Galaxy Watch Active mit Fokus auf den Fitness-Bereich vorge­stellt, zusammen mit den Galaxy Ear Buds, die den Trend zu schnur­losen Ohrhö­rern bedienen. IDC glaubt, dass dieser einer der Treiber des Marktes sein wird. Fehlende Buchsen für Klin­ken­ste­cker und die digi­talen Assis­tenz­sys­teme machen die Geräte für viele unver­zichtbar, so Ubrani.

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