Wolke

iCloud von Apple soll 25 Dollar pro Jahr kosten

Musik-Streaming zunächst nur für mit iTunes gekaufte Musik
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Am kommenden Montag stellt Apple-Chef Steve Jobs auf der Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco die neuen Betriebssysteme Mac OS X 10.7 (Lion) und iOS 5 vor. Einen weiteren Schwerpunkt bietet ein neuer Cloud-Service von Apple, über den bereits seit geraumer Zeit spekuliert wird und der von Apple im Vorfeld der Keynote offiziell bestätigt wurde.

Die WWDC-Keynote steht vor der TürDie WWDC-Keynote steht vor der Tür Der neue Service wird voraussichtlich unter dem Namen iCloud antreten. Zumindest hat sich Apple diese Bezeichnung bereits in verschiedenen Märkten als Marke gesichert. Keine sicheren Hinweise gibt es dagegen zu den Features, die iCloud bieten wird. In der Vergangenheit gab es Berichte, nach denen zumindest einige der von MobileMe bekannten Dienste künftig kostenlos angeboten werden.

Verträge mit allen wichtigen Musik-Labels

Zudem soll es sich um einen Musik-Streaming-Service handeln, der in Konkurrenz zu vergleichbaren Diensten von Google und Amazon treten würde. Insbesondere um diesen Dienst gibt es im Vorfeld der WWDC neue Details. Demnach hat Apple im Gegensatz zu den genannten Mitbewerbern inzwischen Verträge mit den vier großen Musik-Labels abgeschlossen.

Wie Google Music soll auch iCloud nur in der Anfangsphase kostenlos angeboten werden. Stehen bei Google Music noch keine Details zur künftigen Preisgestaltung fest, so soll iCloud nach einer kostenlosen Testphase in Zukunft jährlich 25 US-Dollar kosten. Das wären umgerechnet knapp 18 Euro. Trotz des Abo-Modells soll auch Werbung zur Finanzierung des Angebots beitragen.

Erst später Streaming für beliebige Medien-Dateien

Amerikanischen Medienberichten zufolge sollen sich mit iCloud zunächst nur mit iTunes gekaufte Medien (MP3-Musik, Videos) in der Wolke sichern und von dort aus streamen lassen. Erst zu einem späteren Zeitpunkt soll der Service auch für Dateien angeboten werden, die auf anderen Wegen erworben wurden.

Glaubt man aktuellen Spekulationen, so wird iCloud zwar am Montag vorgestellt, aber noch nicht gestartet. Der Start soll jedoch in absehbarer Zeit erfolgen. Ebenfalls ist noch offen, in welchen Ländern Apple iCloud im ersten Schritt anbieten wird. Die Cloud-basierten Musikdienste von Google und Amazon können in Deutschland derzeit noch nicht genutzt werden.

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