Kreditkarte

Die Apple Card gibt es bald nicht nur von Apple

Die auf Daten­schutz opti­mierte Apple Card startet im Sommer in den USA. Weitere Banken könnten eine vergleich­bare Karte noch in diesem Jahr einführen.
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Die Apple Card soll im Sommer in den USA starten. Die Kredit­karte wurde von Apple gemeinsam mit Goldman Sachs und MasterCard entwi­ckelt. Die Beson­derheit gegen­über anderen Kredit­karten-Lösungen ist, dass die Apple Card vornehm­lich für die digi­tale Nutzung mit Smart­phone und Smart­watch gedacht ist. Sprich: Das Produkt ist in erster Linie auf den Einsatz mit Apple Pay ausge­legt.

Auf Wunsch bekommen die Kunden auch eine physi­sche Karte, die dann zum Einsatz kommt, wenn der Anwender an einem Ort einkauft, wo kontakt­lose Zahlungen nicht möglich sind. Dabei wurde auf Daten­sicher­heit beson­deren Wert gelegt. Die Apple Card kommt nämlich ohne aufge­druckte Karten­nummer oder CVC-Nummer.

Eine solche Lösung, die auf den Schutz der Privat­sphäre der Kunden opti­miert ist, könnte auch für andere Banken inter­essant sein. Wie sich jetzt heraus­stellte, ist es nicht einmal ausge­schlossen, dass die hinter der Apple Card steckende Tech­nologie künftig bei weiteren Anbie­tern erhält­lich sein wird. Das berichtet das Online­magazin Payments Source unter Beru­fung auf Chris Reid, Execu­tive Vice Presi­dent für Cyber Intel­ligence und Daten­dienste bei MasterCard für Nord­amerika.

Kredit­karte über die Apple Wallet bestellen

Apple Card bald von weiteren Banken?Apple Card bald von weiteren Banken? Reid erklärte auf dem jähr­lichen Card Forum von SourceMedia in New Orleans, die Apple Card zeichne sich auch durch eine recht einfache Bestell­möglich­keit direkt über die Apple Wallet aus. Der Gang in die Bank­filiale sei nicht mehr erfor­derlich. Inter­essant sei hinsicht­lich einer best­mögli­chen Sicher­heit auch die dyna­misch per App zuge­wiesene CVC-Nummer anstelle einer fest zuge­wiesenen Zahlen­kombi­nation.

Neu ist, dass die Exklu­sivität von Apple für die hinter der Apple Card steckende Technik in rund einem halben Jahr endet. Reid sagte, jede Bank, die ihren Kunden eine Karte anbieten wolle, die auf der glei­chen Platt­form aufbaue, könne dies in sechs Monaten tun. Ob es schon konkrete Inter­essenten gibt, sagte Reid wiederum nicht. In der Vergan­genheit deutete Goldman Sachs bereits an, man halte sich die Option offen, die Apple Card künftig auch in weiteren Ländern anzu­bieten. Das könnte nach den nun vorlie­genden Infor­mationen auch ohne entspre­chende Koope­ration mit Apple erfolgen - frei­lich dann mit einem anderen Namen für das Produkt,

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