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Apple: Erhöhung der App-Preise

Besitzer eines Apple iPhone oder iPad müssen ab der kommenden Woche mehr für kostenpflichtige iOS-Apps zahlen. Der Hersteller erhöht die Preise. Wie zeigen, wie viel mehr Sie zahlen müssen.
Von Marleen Frontzeck-Hornke
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Apple hat den Entwicklern von Apps für den iOS-Appstore in einer E-Mail bekannt gegeben, das ab der kommenden Woche die Preise für die Apps erhöht werden. Damit wird die Preisgestaltung in Dänemark, Mexiko und allen Gebieten, in denen der Euro als Währung verwendet wird, steigen. Noch vor Ende der kommenden Woche sollen die Preis­anpassungen in Kraft treten.

Preiserhöhung für Apple-AppsPreiserhöhung für Apple-Apps Als Grund für die Erhöhung der Preise für die Apps und In-App-Käufe nennt Apple die Änderungen beim Wechselkurs, wie macrumors.com schreibt. Zu den Preiserhöhungen existiert auch eine Liste mit den Preisstufen, die die französische Webseite iphoneaddict.fr veröffentlicht hat. Darauf sind die neuen Preisstufen für Frankreich, Österreich, Bulgarien, Estland und der Slowakei zu sehen.

Liste mit den Preiserhöhungen
Liste mit den Preiserhöhungen

So hoch ist der Erhöhung

In den aufgeführten Ländern startet die Preis­gestaltung für die Apps nun bei 1,09 Euro statt ab 0,99 Euro. Ähnliche Preise soll es dann auch in den anderen Ländern mit Euro geben. Außerdem hat Apple im gleichen Atemzug angekündigt, dass ab dem 1. Mai in Taiwan eine Mehrwertsteuer in Höhe von fünf Prozent für die Kunden in Kraft tritt. Davon werden die In-App-Käufe und Apps betroffen sein.

Anfang dieses Jahres hatten wir bereits darüber berichtet, dass Apple die Preise für Apps in mehreren Ländern um rund 25 Prozent erhöht hat. Damals war aber vor allem Großbritannien von der Erhöhung betroffen. Die Apple-Provision hatte für die hohen Preise gesorgt. Zudem wurde zu dem damaligen Zeitpunkt von Apple noch kommuniziert, das die Preise in Deutschland vorerst stabil bleiben sollen.

Erst kürzlich haben wir auch darüber berichtet, das namhafte Anbieter ihre Apps für die Apple Watch zurückgezogen haben. Dazu gehören zum Beispiel Amazon und Google.

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