Apfel-Kult

Apps als Chance: Run auf Apple-Entwicklerkonferenz WWDC

Trotz hoher Preise war die WWDC binnen Stunden ausverkauft
Von Marie-Anne Winter mit Material von dpa
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Schon ausverkauft: Die Apple-Entwickler-Konferenz WWDC 2011.Schon ausverkauft: Die Apple-Entwickler-Konferenz WWDC 2011. Entwickler haben Apps als Goldgrube entdeckt. Entsprechen groß ist auch der Andrang bei der jährlichen Entwicklerkonferenz WWDC von Apple. Die Veranstaltung war binnen weniger Stunden ausverkauft. Die gut 5 000 Tickets für Software-Entwickler gingen nach unterschiedlichen Medienberichten in acht bis zwölf Stunden weg. Dabei ist die Teilnahme mit 1 599 Dollar pro Person nicht gerade billig. Allerdings werden die Eintrittspässe im Internet zum Teil bereits für 5 000 Dollar zum Kauf angeboten. Es ist ein klares Zeichen für die Stärke von Apples Software-Plattform: Noch im vergangenen Jahr dauerte es mehrere Tage, bis die WWDC (Worldwide Developers Conference) ausverkauft war.

Apple verspricht für die Konferenz vom 6. bis 10. Juni in San Francisco einen Blick auf die Zukunft des Mac-Betriebssystem OS X und der iOS-Software, mit der die mobilen Geräte Apple, konkret iPhone und iPad laufen. Über neue Funktionen, über die das neue iOS 5 verfügen könnte, wird bereits lebhaft spekuliert. So wird die Intergration neuer Musik-Dienste und Cloud-Anwendungen erwartet.

Im Sommer soll die nächste OS-X-Version Lion auf den Markt kommen und sie dürfte auf jeden Fall im Mittelpunkt stehen. In den vergangenen Jahren wurden auf den WWDC-Konferenzen immer wieder auch die neuen iPhone-Modelle vorgestellt. Diesmal wird in der Fachpresse zum Teil spekuliert, dass sich das nächste iPhone bis zum Herbst oder sogar bis ins Jahr 2012 hinein verzögern könnte. Genaueres dazu weiß aber wie immer nur Apple - und der Konzern hält traditionell dicht.

Bei der Konferenz können Entwickler sich mit Neuerungen in der Apple-Software vertrauen machen und sie auch in direkten Kontakt zu Vertretern des Konzerns treten. Die Betreiber mobiler Plattformen wie iOS, Googles Android, Blackberry von RIM oder Windows Phone von Microsoft werben derzeit mit aller Kraft um Software-Entwickler - denn ihre Programme machen die Smartphones erst richtig attraktiv für die Nutzer.

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