Google Hangouts

Hangouts - Googles Business-Messenger

Neben den Internet-Riesen Face­book, Snap­chat und Co. hat auch Google seinen eigenen Video-Chat-Dienst im Port­folio. Vor allem für Video­konfe­renzen und somit auch Geschäfts­kunden soll Hangouts geeignet sein.

Google Hangouts Google Hangouts
Logo: Google, Foto/Montage: teltarif.de
Nutzer haben heut­zutage eine große Auswahl an Messa­ging-Diensten. Für jeden erdenk­lichen Zweck gibt es scheinbar einen Kurz­nach­richten-Dienst. Neben Face­book und Co. bietet auch Google seine Dienste dies­bezüg­lich an. Im Fokus stehen dabei Anwen­dungs­möglich­keiten im Bereich der Video­konfe­renzen und die Busi­ness-orien­tierte Nutzung. Wodurch sich der Dienst Google Hangouts genau auszeichnet erfahren Sie hier.

Verfüg­barkeit und Voraus­setzungen

Die Anwen­dung aus dem Hause Google ist selbst­redend sowohl für iOS-Geräte (ab iOS 10) als auch für Android-Geräte (Verfüg­barkeit vari­iert je nach Gerät) erhält­lich. Die Anwen­dung über den Web-Browser ist eben­falls verfügbar, nicht nur für Google Chrome, auch für Firefox mittels Add-on.

Wer den Dienst nutzen möchte, benö­tigt neben einem Computer bzw. einem Smart­phone und einer Internet- oder Daten­verbin­dung auch ein Google-Konto. Der Dienst ist dabei für alle Platt­formen und Betriebs­systeme kostenlos.

Detail­lierte Infor­mationen zur Verfüg­barkeit von Google Hangouts finden Sie auf Googles Website. Google Hangouts Google Hangouts
Logo: Google, Foto/Montage: teltarif.de

Die wich­tigsten Funk­tionen

Google Hangouts erfüllt im Grunde die Funk­tion eines Gruppen-Messen­gers. Die Funk­tionen der App sind vor allem darauf ausge­richtet, auch mehr als zwei Personen zu einem Thema digital zu versam­meln. In den soge­nannten "Hangouts" können Nutzer Nach­richten, Bilder und weitere Dateien austau­schen. Freunde, die in der Anwen­dung hinzu­gefügt werden können oder bereits mit dem Google-Konto verbunden sind, können somit in Gruppen- oder Einzel­chats in Austausch treten.

Selbst­verständ­lich können Anwender dabei auf die mitt­lerweile unver­zicht­baren Emojis und Text­verzie­rungen zurück­greifen, die auch die Konkur­renz der Branche im Port­folio hat. Verzichten müssen Nutzer dabei auch auf die allseits beliebten GIFs nicht.

Beson­ders im Fokus steht jedoch unter anderem das opti­male Durch­führen von Konfe­renzen. An Video­gesprä­chen können bis zu 10 Nutzer gleich­zeitig teil­nehmen, während Hangouts für den Nach­rich­tenaus­tausch bis zu 150 Teil­nehmer umfassen können.

Hangouts-Account löschen

Wie bei allen Apps, die vom Nutzer selbst instal­liert werden, kann auch Hangouts ganz einfach wieder deinstal­liert werden. Sollte die App jedoch vorin­stal­liert sein, wie es bei einigen Android-Geräten der Fall sein kann, dann besteht ledig­lich die Möglich­keit, sich in den Einstel­lungen der App vom eigenen Google-Konto abzu­melden.

Restlos löschen lässt sich ein Google-Hangouts-Account jedoch nicht ohne Weiteres, da Hangouts ledig­lich ein Bestand­teil des Google-Kontos ist. Das Löschen des Google-Hangouts-Accounts entspricht also dem Löschen des eigenen Google-Kontos.

Dazu müssen Nutzer den Bereich "Daten & Perso­nali­sierung" im Google-Konto aufsu­chen. Anschließen kann im Steu­erfeld "Daten, Dienste und Konto verwalten" der Punkt "Dienst oder Konto löschen" ausge­wählt werden. Abschlie­ßend muss dies nur noch mit einem Klick auf "Mein Konto löschen" bestä­tigt werden.

Daten­schutz

Das Thema Daten­schutz ist beim Inter­netriesen Google bereits seit längerer Zeit ein strit­tiges Thema. Neben dem Server-Standort in den USA bot in der Vergan­genheit auch die Weiter­gabe und Auswer­tung perso­nenbe­zogener Daten zu Werbe­zwecken Anlass zur Sorge bei Verbrau­chern.

Darüber hinaus bietet Google Nutzern seines Messen­gers keine Ende-Zu-Ende-Verschlüs­selung, welche für sicheren Austausch gewis­sermaßen unab­dingbar ist. In diesem Punkt liegt Hangouts deut­lich hinter der Konkur­renz, die ihren Nutzern zu weiten Teilen ermög­licht, den Austausch zu verschlüs­seln. Insge­samt muss hinter die Sicher­heit des Dienstes also durchaus ein Frage­zeichen gesetzt werden.