Facebook Messenger

Facebook Messenger: Die Nachrichten-App von Facebook

Der Social-Media-Vorreiter und Bran­chen­primus Face­book bietet ergän­zend zur Face­book-App auch einen Messenger an.

Facebook-Messenger Facebook-Messenger, der Nachrichtendienst für Facebook
Logo: Facebook, Foto/Montage: teltarif.de
Während das Verstän­digen via SMS über die Jahre immer mehr abge­nommen hat, werden Messenger Dienste wie WhatsApp oder auch Face­book Messenger immer wich­tiger. Im Gegen­satz zur guten alten SMS werden die Nach­richten dabei jedoch über das Internet verschickt. Da die Versen­dung von Kurz­mittei­lungen über die Jahre im Gegen­satz zur SMS-Nutzung immer weiter zuge­nommen hat, ist dieser Markt stark umworben. Neben dem Bran­chen­primus WhatsApp hat auch der Social-Media-Riese Face­book einen eigenen Messenger-Dienst. Dieser dient als Erwei­terung zur herkömm­lichen Face­book-App und ist ausschließ­lich für das Versenden und Empfangen von Nach­richten gedacht. Was den Face­book-Messenger auszeichnet und was es zu beachten gilt zeigen wir hier. Facebook-Messenger Facebook-Messenger, der Nachrichtendienst für Facebook
Logo: Facebook, Foto/Montage: teltarif.de

Verfüg­barkeit und Voraus­setzungen

Die App für den Face­book Messenger ist für alle gängigen Betriebs­systeme verfügbar. Die Mindest­an­for­de­rung für die Aktua­lität des Betriebs­sys­tems vari­iert bei Android zwischen den Geräten. Apple Nutzer benö­tigen iOS 9.0 bzw. WatchOS 4.0 oder eine neuere Version. Voraus­setzung für die Nutzung der App ist selbst­verständ­lich ein bestehender Face­book-Account. Wer diesen bereits hat, braucht nichts weiter zu tun, als sich die App aus dem betref­fenden Apps­tore herun­terzu­laden und mit seinen Freunden in Kontakt zu treten.

Es sind also insge­samt zwei Face­book-Apps auf dem Smart­phone erfor­derlich, um alle Funk­tionen nutzen zu können. Eine zur Profil­verwal­tung und Ansicht anderer Profile und Seiten sowie eine zum Schreiben von Nach­richten.

Ursprüng­lich war der Kurz­nach­richten-Dienst in der Face­book-App inte­griert, bis sich Gründer Mark Zucker­berg dazu entschloss, einzelne Funk­tionen stärker in getrennten Anwen­dungen zu plat­zieren. Face­book begrün­dete die Entschei­dung mit den Worten: "Indem wir Messenger aus der Haupt­anwen­dung ausglie­dern, wird es für uns einfa­cher, die Messenger-App weiter­zuent­wickeln."

Der Dienst ist dabei nicht ausschließ­lich Smart­phone-Nutzern vorbe­halten, auch Smart­watch- und Tablet-User haben die Möglich­keit bzw. die Notwen­digkeit, den Messenger herun­terzu­laden, wenn sie Nach­richten über Face­book verschi­cken möchten. Zudem bietet Face­book Desktop-Nutzern eine spezi­elle Messenger-Anwen­dung an, die sich vor allem für Video­konfe­renzen eignet.

Die wich­tigsten Funk­tionen

Wer in der ursprüng­lichen Face­book-App unter­wegs ist und nun eine Nach­richt schreiben möchte, wird über ein kleines Icon in der oberen rechten Ecke des Bild­schirms direkt zur Messenger-App weiter­geleitet. Dort ange­kommen bietet Face­book dem Nutzer eine Viel­zahl von Möglich­keiten.

Der Face­book-Messenger zeichnet sich vor allem durch seine große Auswahl an liebe­voll gestal­teten Stickern und GIFs aus. Daneben verfügt die App über alle gängigen Messenger-Funk­tionen wie Einzel- und Grup­penchats, Sprach­nach­richten oder das Teilen von Medien. Auch Sprach- und Video-Anrufe sind möglich. Der Messenger ist sogar mit der bereits von WhatsApp bekannten Nach­richten-Rück­ruffunk­tion ausge­stattet.

Eben­falls, wie bereits bei anderen Messenger-Diensten, können Nutzer Storys mit ihren Freunden teilen. Diese erscheinen auto­matisch auf der Start­seite der Messenger-App. Selbst­verständ­lich können auch ganz simple Nach­richten verfasst werden. Diese können nicht nur an Freunde, sondern an alle Personen und Seiten verschickt werden, die am Messenger teil­nehmen. Außerdem können Freunde, die den Messenger noch nicht nutzen, direkt dazu einge­laden werden.

Darüber hinaus bietet die App alle Funk­tionen, die Nutzer von Face­book bereits kennen. Dazu gehören, das Bilden von Gruppen, Verwenden von Emojis oder auch verschi­cken von Links und Anhängen.

Nutzern der Desktop-Vari­ante dürfte vor allem die Möglich­keit für Video­konfe­renzen gefallen. Mit bis zu 50 Teil­nehmern pro Konfe­renz tritt Face­book in Konkur­renz zu Zoom und wagt den Schritt auf den immer größer werdenden Markt für Online-Konfe­renzen. Eine Über­sicht kosten­loser Dienste für Video­konfe­renzen finden Sie hier.

Face­book-Messenger-Account löschen

Die Messenger App lässt sich, wie jede andere Anwen­dung, ganz einfach vom Smart­phone löschen. Ein Mess­neger-Zugang hingegen kann nicht ohne weiteres gelöscht werden. Viel eher besteht die Möglich­keit, den Account zu deak­tivieren. Dazu muss zunächst das Face­book-Profil, welches mit dem Messenger verknüpft ist, deak­tiviert werden. Anschlie­ßend kann in der Messenger-App unter dem Reiter "Recht­liches und Richt­linien" der Dienst deak­tiviert werden. Falls man sich anschlie­ßend doch wieder dazu entschließt, den Messenger akti­vieren zu wollen, müssen ledig­lich die Anmel­dein­forma­tionen bei Verwen­dung der App einge­tippt werden.

Daten­schutz

Nach dem im Jahr 2019 diverse Prozesse zum Daten­schutz des Social-Media-Riesen Face­book geführt worden sind und Face­book einige Strafen hat zahlen müssen, (exem­plarisch hier nach­zulesen) ist das Thema sehr brisant. Vorsicht ist im Umgang mit Apps und vor allem Messen­gern die ihre Server in den USA behei­maten, allemal geboten, da diese teil­weise dem stren­geren EU-Recht entgehen können.

Zwar verfügt der Messenger über eine Ende-zu-Ende-Verschlüs­selung, sie wird jedoch nur dann aktiv, wenn der Nutzer manuell in eine soge­nannte "geheime Unter­haltung" wech­selt. In diesem Geheim-Modus entfallen aber viele der Funk­tionen, die den Messenger über­haupt attraktiv machen, so zum Beispiel seine Multi-Device-Fähig­keit oder das Senden von Videos und GIFs.

Wer seine Privat­sphäre- und Daten­schutz­einstel­lungen noch einmal über­prüfen will, kann auf unserer Seite mehr dazu nach­lesen.