Bezahlmethoden

So geht's: App-Einkäufe auch ohne Kreditkarte

Die übliche Bezahlweise in den Appstores ist die Kreditkarte. Aller­dings bieten iTunes, Google Play und Co. noch andere Zahlungs­methoden an. Wir sagen Ihnen, welche Alter­nativen es noch gibt, die An­wendungen zu bezahlen.
Von Jennifer Buchholz
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Wenn man für sein Smartphone zusätzliche Anwendungen wie Apps, Musik oder Filme aus den jeweiligen Appstores herunterladen will, möchte man nicht unbedingt auch gleich seine Kreditkarteninformationen hinterlegen. Zudem haben einige Nutzer auch keine Kreditkarte. teltarif.de hat für Sie recherchiert, wie Sie Apps, Musik und Filme in den Appstores der mobilen Plattformen auch ohne Kreditkarte kaufen können.

Der Windows Phone Store bietet noch weitere Zahlungsmöglichkeiten

Besitzer eines Smartphones oder Tablets mit dem Betriebssystem Windows Phone haben die Möglichkeit, ihr Kundenkonto im Store mittels einer Guthabenkarte des Windows Stores aufzuladen. Diese ist entweder im Microsoft Store [Link entfernt] oder bei Amazon erhältlich. Im Einzelhandel haben wir sie leider noch nicht entdeckt.

Die Karte gibt es in drei verschiedenen Varianten: Mit 15, 25 oder 50 Euro Guthaben. Dieses lässt sich dann mittels mitgeliefertem Code auf dem Microsoft-Account gutschreiben. Die Guthabenkarten sind allerdings nur für Privat­kunden­konten.

Eine weitere Methode ist die Bezahlung der gewünschten Inhalte aus dem Windows Phone Store via Paypal, wenn man im Besitz eines Paypal-Kontos ist. Ebenso bieten viele Mobilfunkanbieter an, die Einkäufe aus dem Appstore mit der eigenen Handyrechnung verrechnen zu lassen. Dies ist jedoch von Anbieter zu Anbieter verschieden.

Bei iTunes lassen sich Apps verschenken

In den Appstores lassen sich Anwendungen auch ohne Kreditkarte bezahlenIn den Appstores lassen sich Anwendungen auch ohne Kreditkarte bezahlen Auch für den App­store von Apple gibt es Möglichkeiten, ohne Kreditkarte und An­gabe von Konto­daten Inhalte herunter­zu­laden und zu kaufen. Am be­kanntesten ist die Geschenk­karte von iTunes, die mittler­weile sogar in Drogerie­märkten, an Tank­stellen oder in Super­märkten erhältlich ist. Des Weiteren bleibt sie durch häufige Rabattaktionen der Einzel- und Online-Händler stets im Gedächtnis potenzieller Käufer.

Die Karten sind mit einem Guthabenwert von 15, 25, 50 und 100 Euro erhältlich. Zudem gibt es sie jeweils in zwei verschiedenen Designs.

Eine weitere Möglichkeit gibt es für Nutzer noch, wenn sie ohne die Angabe von Konto- oder Kreditkartendaten an Inhalte aus dem iTunes-Store kommen möchten: Geschenke. Apple bietet nämlich die Möglichkeit, Apps und Musiktitel auch an andere iOS-Nutzer zu verschenken.

Im Google Play Store auch ohne Kreditkarte einkaufen

Auch beim Kauf von Apps aus dem Play Store muss man nicht immer seine Kredit­karte parat haben. Ebenso wie in den vorher genannten Appstores kann man seine Android-Apps via Guthabenkarte bezahlen. Diese Gut­scheine sind im Wert von 15, 25 und 50 Euro auch im Einzelhandel erhältlich.

Bei einigen Mobil­funk­anbietern ist es zudem möglich, seine Kosten für den App-Einkauf mit der Handy­rechnung zu begleichen. Aller­dings bieten nicht mehr alle Mobilfunkanbieter diesen Service an. Bei Vodafone ist die Ver­rechnung der App-Einkäufe über die Handyrechnung beispielsweise nicht mehr möglich. Bei o2 muss der Service erst aktiviert werden. Auch Besitzer von Prepaid-Karten können ihre Kosten aus dem Play Store über ihr Prepaid-Guthaben abrechnen. Dieses bietet den Vorteil, dass die Kosten - ebenso wie beim Gutschein - stets kontrolliert werden können.

Fazit

Auch wenn sie teilweise nicht überall erhältlich sind, stellen Guthabenkarten besonders in Deutschland eine gute Alternative zu Kreditkarteneinkäufen dar. Mit ihnen kann sich der Smartphone-Nutzer mit Inhalten aus den jeweiligen Appstores versorgen, ohne um seine Konto- und Kreditkartendaten bangen zu müssen. Gleichzeitig haben mit den Guthabenkarten auch jüngere Nutzer die Möglichkeit, Inhalte aus den Stores zu kaufen, ohne dass sie hierfür eine Kreditkarte oder ähnliches besitzen müssen. Zudem erhält man durch das jeweilige Guthaben den Überblick über seine Kosten, hat ein Limit und auch eine gute Geschenkmöglichkeit für Freunde oder Familienmitglieder. Auch das Verschenken einer App, wie es Apple anbietet, ist sehr interessant und eignet sich besonders als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch.

Schade und daher noch verbesserungsfähig ist, dass das Guthaben auf den jeweiligen Kunden-Accounts nicht wieder ausgezahlt, verschenkt oder übertragen werden kann. Daher sollte man sich gegebenenfalls vorab überlegen, in welcher Höhe die Aufladung auf dem Kundenkonto erfolgen soll.

Es zeigt sich, dass man nicht nur als Besitzer einer Kredit­karte sein Smart­phone mit interessanten, nützlichen sowie unterhaltsamen Apps aus dem jeweiligen Appstore versorgen kann. Die Betreiber der Stores haben sich auch über Alternativen Gedanken gemacht.

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