Preiswert

Für unter 200 Euro: Android-2.1-Tablet-PC von AOC

8-Zoll-Touchscreen und USB2.0-Port
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Auf der diesjährigen CeBIT nahmen die Tablet-Computer eine Sonderrolle ein. Neben Tablets, die besonders zum Lesen von eBook geeignet sein sollen und Hochleistungsgeräten wie dem Motorola XOOM war auch eine andere Klasse Tablets vertreten: die der Einsteiger-Tablets. So präsentierte der vor allem von Monitoren bekannte Hersteller AOC ein eigenes Tablet. Dies soll für unter 200 Euro erhältlich sein.

Resistiver 8-Zoll-Touchscreen und Android 2.1

Der AOC-Tablet-PC bringt ARM-Rocketchip mit 600 MHz und 4 GB Speicherplatz mit.AOC-Tablet-PC: Einsteiger-Tablet für unter 200 Euro Der AOC-Tablet-PC bietet auf der Vorderseite einen resistiven 8-Zoll-Touchscreen, die Rückseite ist gummiert. Rechts neben dem Touchscreen, der mit 800 mal 600 Pixel auflöst, befinden sich die Android-typischen Knöpfe zur Steuerung. Dank eines integrierten Lagesensors kann der Bildschirminhalt sich, wie mittlerweile üblich, mit dem Gerät mitdrehen. Im Inneren des AOC-Tablet-PC verrichtet ein mit 600 MHz getakteter Rocketchip von ARM sein Werk. Dem Nutzer stehen interne 4 GB Speicher für Videos, Musik und andere Daten zur Verfügung, die mit Hilfe von micoSD-Karten erweitert werden können.

Das Android-2.1-Tablet kann sich mit seiner Umwelt über eine WLAN-Schnittstelle verständigen, die die Standards b und g unterstützt. Eine UMTS-Schnittstelle ist derzeit noch nicht an Bord, ein SIM-Karten-Slot ist am Gerät aber schon zu finden. Ob es künftig ein Modell mit Mobilfunk-Schnittstelle geben wird, konnte uns der Hersteller auf der CeBIT noch nicht mitteilen. Des Weiteren bietet der AOC-Tablet-PC, im Gegensatz zum iPad 2 von Apple, einen USB-2.0-Port zum Anschluss externer Geräte. AOC nennt hier beispielsweise Tastaturen, Speichersticks und Kameras. Das Tablet wiegt 480 Gramm. Zur Akku-Laufzeit äußerte sich der Hersteller bisher nicht. Große Sprünge wird man aber mit dem AOC-Tablet-PC auch am heimischen Stromnetz nicht machen können. Filme in HD-Auflösung sind ebenso wenig möglich wie Telefonate per Video. Dazu fehlt dem Tablet eine Kamera - sie dürfte dem Rotstift zum Opfer gefallen sein. Dafür sind VoIP-Telefonate möglich, denn das Tablet verfügt über ein Mikrofon auf der Vorderseite. Ungewöhnlich für die angestrebte Preisklasse unter 200 Euro ist der USB-2.0-Port, den selbst die höherpreisigen Modelle nicht bieten.

Geht man von einem Preis von 190 Euro aus, so lohnt es sich 50 Euro mehr in das Archos 70 zu investieren. Das Android-2.2-Tablet bietet mit 250 GB nicht nur deutlich mehr Speicherplatz, sondern ist auch dank des 1-GHz-Prozessors deutlich schneller. Zudem bietet es einen HDMI-Ausgang für den Anschluss an einen Fernseher. Lediglich der Bildschirm ist mit 7 Zoll etwas kleiner, dafür ist er aber kapazitiv. Im Gegensatz zum AOC-Tablet-PC bietet das Archos 70 jedoch keinen USB-Port.

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